FAMP – die Berichte
Zehn Trainerinnen und Trainer, vier Länder, eine Reise zu den Topnationen.
Das Erasmus-Projekt „Floorball Austria Mobility Program“ hat österreichischen Floorballtrainerinnen und -trainern ermöglicht, in führenden europäischen Floorballnationen zu hospitieren. Zehn Personen besuchten Vereine in Schweden, Finnland, Tschechien und Deutschland.
Sie bekamen Einblick in professionelle Vereinsstrukturen, Trainingsmethoden und langfristige Spielerentwicklung. Was sie mitgebracht haben, geben sie in ihren Vereinen weiter.
Was Erasmus+ Sport ist
Das Austauschprogramm dahinter.
Erasmus+ Sport ist ein Programm der Europäischen Union. Es fördert die Beteiligung an sportlichen Aktivitäten und ehrenamtlichem Engagement, unterstützt die Lernmobilität von Personal im Breitensport und die Zusammenarbeit von Organisationen.
In Österreich wird das Programm vom OeAD im Auftrag des Bildungsministeriums durchgeführt. Der Verband hat gemeinsam mit vier weiteren Sportorganisationen den Zuschlag für FAMP erhalten.
Wie das Programm ablief
Drei Formate.
Hospitationen
Die Trainer:innen nahmen an Trainingseinheiten teil und beobachteten Spiele. So ließen sich Vereinsorganisation und Trainingsmethoden aus erster Hand erleben.
Workshops
Zu Talentförderung, Inklusion, Vereinsmanagement und langfristiger Spielerentwicklung, mit Diskussion darüber, was sich auf österreichische Verhältnisse übertragen lässt.
Austausch und Netzwerk
Persönliche Gespräche vor Ort, aus denen Kontakte für künftige Kooperationen entstanden sind.
Was mitgenommen wurde
Drei Felder.
Trainingsmethoden
In Finnland lag der Fokus auf taktischen Fähigkeiten, in Schweden beeindruckte die systematische Nachwuchsarbeit mit klar strukturierten Altersklassen. Dazu Trainingspläne, polysportive Übungen und der gezielte Einsatz von Videoanalysen.
Vereinsmanagement
Einblick in Organisation und Finanzierung großer Vereine: Sponsoring, Mitgliedergewinnung und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen.
Weitergabe im Verein
Die Teilnehmenden geben das Gelernte an Kolleginnen, Kollegen und Teams weiter. Die internationalen Kontakte bleiben als Grundlage für weitere Zusammenarbeit.
Wer wo war
Zehn Teilnehmende, zehn Hospitationen.
| Teilnehmer:in | Verein in Österreich | Gastverein | Gastland |
|---|---|---|---|
| Catherine Hölzl | UHC Linz | Northern Stars ry | Finnland |
| Lena Rachlinger | UHC Linz | Northern Stars ry | Finnland |
| Bernhard Pillitsch | Floorballbunnies Wien | FBC Turku ry | Finnland |
| Alexander Huber | Hot Shots Innsbruck | FBC Turku ry | Finnland |
| Noah Ratzer | FBC Dragons Wien | Täby FC | Schweden |
| Anton Rauchmann | FBC Dragons Wien | Täby FC | Schweden |
| Laurin Zehetner | Wiener Floorballverein | Tatran Střešovice, Sparta Prag, Black Angels, Butchis | Tschechien |
| Christian Göth | Wiener Floorballverein | Tatran Střešovice, Sparta Prag, Black Angels, Butchis | Tschechien |
| Mario Dukic | Special Olympics Österreich | Mitteldeutscher Floorball Club Leipzig | Deutschland |
| Sebastian Koller | Special Olympics Österreich | Mitteldeutscher Floorball Club Leipzig | Deutschland |
Die Berichte
Zum Herunterladen.
Worauf die Berichte schauen
- Rolle und Bedeutung des Floorballsports im Gastland, im Vergleich zu Österreich
- Der Gastverein: Struktur, Trainingskonzept, Vereins- und Spielphilosophie, im Vergleich zum Herkunftsverein
- Konkrete Trainingsbeobachtungen, Übungen und Abläufe, die auch in Österreich anwendbar sind
Weil die Teilnehmenden aus unterschiedlichen Zusammenhängen kommen, fällt auch der Blick auf das Beobachtete unterschiedlich aus.
Mehr zum Programm
Wie FAMP funktioniert, wer sich bewerben kann und was auf eine Hospitation zukommt, steht auf der Projektseite.











