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Gerold Rachlinger
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Gerold Rachlinger2026-09-09 14:29:102026-09-09 14:29:10U19-WM-Qualifikation: Österreich erkämpft 4:4 gegen SlowenienU19-WM-Qualifikation: Österreich startet mit Remis gegen Großbritannien
Österreichs U19-Herren sind mit einem 3:3-Unentschieden gegen Großbritannien in die WM-Qualifikation in Estland gestartet. Ein Ergebnis, das im österreichischen Lager für Enttäuschung sorgt. Im Kampf um eines der begehrten Tickets für die U19-Weltmeisterschaft 2027 in Lettland hat sich das Team damit bereits zum Auftakt selbst unter Druck gesetzt.
Der Start in das Qualifikationsturnier verlief nicht so, wie ihn sich das österreichische Team vorgenommen hatte. Gegen Großbritannien musste sich die U19-Auswahl nach 60 Minuten mit einem 3:3 begnügen. Angesichts der ambitionierten Ziele der Mannschaft überwiegt nach dem ersten Auftritt die Enttäuschung.
Dabei geht es in Estland um viel: Nur die beiden bestplatzierten Teams der Sechsergruppe qualifizieren sich für die U19-Weltmeisterschaft 2027 in Lettland. Jeder Punkt kann damit am Ende entscheidend sein.
Schuh sorgt für den Ausgleich
Österreich musste im Verlauf der Partie einem Rückstand hinterherlaufen. In der 26. Spielminute gelang schließlich der wichtige Ausgleich: Tobias Schuh traf nach Assist von Jakob Waldhuber zum 3:3.
Danach gelang es dem österreichischen Team trotz weiterer Möglichkeiten nicht mehr, die Partie vollständig zu drehen. Auch eine späte Überzahlsituation nach einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Großbritannien brachte nicht mehr den erhofften Siegtreffer. Österreich nahm neun Sekunden vor Spielende noch ein Timeout, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.
Nach 60 Minuten stand damit ein 3:3 und eine Punkteteilung, die sich für Österreich aufgrund der Ausgangslage eher wie ein verlorener Punkt anfühlt.
Zum Player of the Match für Österreich wurde Torhüter Matthias Korbler gewählt. Auf britischer Seite erhielt Torhüter Sam Young diese Auszeichnung.
Statistik zeigt Österreichs Offensivdruck
Ein Blick auf die Matchstatistik unterstreicht, dass Österreich über weite Strecken deutlich mehr Abschlüsse produzierte. 43 österreichischen Torschüssen standen 25 Abschlüsse der Briten gegenüber. Großbritanniens Torhüter verzeichnete dabei 40 Saves und eine Fangquote von 93,02 Prozent, während auf österreichischer Seite 22 Saves bei einer Quote von 88,00 Prozent zu Buche standen. Bei den Strafminuten blieb Österreich ohne Zeitstrafe, während Großbritannien insgesamt vier Strafminuten erhielt. Trotz des deutlichen Plus bei den Abschlüssen gelang es Österreich nicht, daraus den entscheidenden Vorteil auf der Anzeigetafel zu machen – am Ende standen für beide Mannschaften jeweils drei Treffer.
Der Druck ist jetzt deutlich größer
Mit dem Unentschieden hat sich die Ausgangslage für Österreich bereits nach dem ersten von fünf Gruppenspielen verschärft. Das große Ziel bleibt unverändert: ein Platz unter den ersten beiden Teams und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.
Der einfachste Weg dorthin ist nun klar: In den verbleibenden vier Begegnungen muss Österreich möglichst die volle Punkteausbeute holen und darf sich kaum noch Ausrutscher erlauben. Die Mannschaft hat ihre Qualifikation weiterhin selbst in der Hand, der Spielraum für weitere Punktverluste ist allerdings deutlich kleiner geworden.
Gerade in einem Qualifikationsturnier mit nur fünf Spielen bleibt wenig Zeit, einem verpassten Auftakt nachzutrauern. Jetzt gilt es, die Partie gegen Großbritannien rasch aufzuarbeiten, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und im nächsten Spiel eine Reaktion zu zeigen.
Vier Spiele bleiben. Das Ziel WM-Qualifikation lebt – ab jetzt zählt aber jeder Punkt.



























