Bundesliga-Final-4:
KAC erkämpft sich Turniersieg

3 Minuten Lesezeit

Der KAC ist Final-4-Sieger 2020/21. In einem packenden Finalspiel gegen kämpferisch auftretende FBC Dragons können sich die Klagenfurter dank einer starken Gesamtleistung zum besten Team der Liga krönen und sich das letzte Ticket für die Staatsmeisterschaften sichern.
Die Partie begann durchaus auf Augenhöhe. Beide Teams konnten Akzente nach vorne setzen, standen defensiv kompakt. Der erste Treffer der Partie fiel dennoch bereits in der fünften Spielminute. Nach einem Schuss von Christoph Platzer stand Pascual Fina im Powerplay neben dem Tor goldrichtig, um den Rebound zu verwerten (5.). In weiterer Folge war das Spiel von einem gleichbleibenden Muster geprägt. Zwar hatten die Rotjacken deutlich mehr Ballbesitz, wurden aufgrund der soliden Defensivarbeit der Drachen über weite Strecken des Drittels in ihrer eigenen Zone gebunden. Schlussendlich reichte den Klagenfurter jedoch einer der wenigen gefährlichen Angriffe, um kurz vor der Pause zu erhöhen. In einem schnellen Spielzug endete die Passkette vor dem Tor und am Schläger von Andreas Pfeifer, der locker zum 2:0 einnetzen konnte (19.).
Im Mitteldrittel setzte sich das Bild der ersten zwanzig Minuten fort. Der KAC hatte durchaus Schwierigkeiten, Lücken in der Abwehr der Wiener zu finden. Wenn sich solche jedoch auftaten, war zumeist sofort Gefahr im Verzug. So auch knapp vier Minuten nach Wiederbeginn, als Fabian Hirm im Powerplay einen schnellen Angriff eiskalt verwertete (24.). Kurz darauf meldeten sich die Dragons auch offensiv. Nach einem Freistoß setzte Alex Egenhofer von der Mittellinie einen gut platzierten Schuss ins Netz der Rotjacken (25.). Die tonangebende Mannschaft war jedoch weiterhin der KAC, der nur wenigen Minute darauf den Drei-Tore-Vorsprung wieder herstellte. Nikita Münch konnte sich an der Bande von seinem Gegenspieler lösen und den Ball aus der Drehung heraus im Tor der Drachen unterbringen (29.). Die Hauptstädter gaben sich jedoch weiterhin nicht auf und lieferten starke Gegenwehr. Nach einer starken Einzelaktion von Noah Ratzer kam der Ball zu Anton Rauchmann in den Slot, der alle Zeit hatte, um sich die richtige Ecke für den Einschuss auszusuchen (32.). Abermals ließ die Antwort der Kärntner nicht lange auf sich warten. Nikita Münch stand im Slot goldrichtig, um im entscheidenden Moment den Schläger auf das Tor zu lenken (35.). Dem Schlagabtausch, den die zweite Hälfte des Durchgangs darstellte, gebührend beenden konnten wiederum die Drachen. Neuerlich konnte Noah Ratzer mit einem starken Solo die Abwehr der Klagenfurter ausspielen und dann Niklas Buchelt einen perfekten One-Timer auflegen (40.).
Beide Teams wollten ihrem Gegner auch im letzten Durchgang keinen Zentimeter Spielfeld kampflos überlassen. Den besseren Start in den Schlussabschnitt erwischten jedoch die Klagenfurter, die nur fünf Minuten brauchten, um wieder auf drei Tore davon zu ziehen. Ein schnelles Kombinationsspiel endete bei Nico Jellen, der per One-Timer den sechsten Treffer der Rotjacken erzielen konnte (45.). Die Dragons waren in der Schlussphase der Partie noch einmal bemüht, an die Klagenfurter heran zu kommen, musste wenige Sekunden vor Spielende jedoch trotz Überzahlspiel den siebenten und letzten Treffer des Finals nach einem Schuss von Christoph Platzer hinnehmen.

KAC vs. FBC Dragons 7:3 (2:0/3:3/2:0)
Tore KAC: Fina (5., PP), Pfeifer (19.), Hirm (24., PP), Münch (29.), Münch (35.), Jellen (45.) Platzer (60.)
Tor DRA: Al. Egenhofer (25.), Rauchmann (32.), Buchelt (40.)

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