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Gerold Rachlinger
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Gerold Rachlinger2026-02-07 22:41:492026-02-07 22:41:49One Last Dance: U19-Damen vor dem alles entscheidenden Duell gegen FrankreichDas österreichische Herren-Nationalteam musste sich dem Weltranglisten-Sechsten und Gastgeber der WM-Qualifikation, der Slowakei, mit 3:9 geschlagen geben. Trotz des klaren Endergebnisses zeigte Österreich eine Leistung, die in dieser Form noch nie von einem österreichischen Herren-Nationalteam auf diesem Niveau zu sehen war.
Getragen von der großartigen Unterstützung zahlreicher Fans, die aus Österreich nach Trencín angereist waren, hielt das Team bis zur 47. Minute auf Augenhöhe mit dem Topfavoriten. Österreich kämpfte leidenschaftlich, spielte mutig nach vorne und ließ alles auf dem Feld. Erst in der Schlussphase setzte sich die individuelle Klasse und Tiefe des slowakischen Kaders entscheidend durch.
Unterm Strich steht dennoch die bittere Erkenntnis, dass der Traum von der WM-Qualifikation geplatzt ist. Zusätzlich haderte das österreichische Team mit mehreren strittigen Entscheidungen der Unparteiischen.
Generalsekretär Gerold Rachlinger ordnete die Situation klar ein:
„Wir haben noch nicht das Standing als Österreich, dass wir in einer 50:50-Situation den Call bekommen – damit müssen wir leben. Schiedsrichter sind Teil des Spiels, das muss allen Spielern und Funktionären klar sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass die IFF die Leistung der beiden evaluieren wird. Für dieses Spiel waren sie eine Fehlbesetzung.“
Auch Sportchef Sami Aalto richtete den Blick nach vorne:
„Wir haben gesehen, dass es noch viel mehr braucht, um auf diesem Level bestehen zu können. Jetzt müssen wir uns auf die restlichen beiden Spiele fokussieren. Wer jetzt einen Gang zurückschaltet und aufgibt, hat nicht die richtige Mentalität.“
Der Turnierplan lässt keine Pause zu: Heute um 13:00 Uhr trifft Österreich auf Frankreich im Spiel um Platz 3 in der Gruppe. Am Sonntag folgt das Platzierungsspiel gegen Liechtenstein oder Island um die Ränge 5 bis 8.
Klar ist: Beide Spiele müssen gewonnen werden, um zumindest in der Weltrangliste wieder unter die Top 20 vorzustoßen. Die Mannschaft ist entschlossen, diesen Weg gemeinsam zu gehen – mit Stolz, Charakter und dem klaren Willen, aus dieser Qualifikation gestärkt hervorzugehen.




























