One Last Dance: U19-Damen vor dem alles entscheidenden Duell gegen Frankreich

Am Sonntag um 12:00 Uhr steht für die österreichischen U19-Damen der letzte Tanz bei der WM-Qualifikation an. Gegen Frankreich geht es um alles – um Hoffnung, um Träume und um die vielleicht letzte Chance, das scheinbar Unmögliche doch noch möglich zu machen.

Die Ausgangslage ist klar und brutal ehrlich: Ein Sieg gegen Frankreich ist Pflicht – und er muss hoch ausfallen. Nach dem 7:7 im direkten Duell mit Ungarn und der deutlich besseren Tordifferenz der Ungarinnen ist die Rechnung schwierig. Österreich muss 16 Treffer aufholen und ist zusätzlich auf einen klaren Sieg Deutschlands gegen Ungarn angewiesen.

Doch wer dieses Team in den letzten Tagen gesehen hat, weiß: Diese Mannschaft denkt nicht in Szenarien – sie denkt in Momenten, in Shifts, in Toren.

Co-Trainer Lukas Utter bringt es emotional auf den Punkt:
„One last dance. Wenn es ein Team gibt, das diese Aufgabe bewältigen kann, dann sind es diese Mädels. Ich bin unglaublich stolz, dass wir ein so tolles Team betreuen durften und wie sehr wir zusammengewachsen sind. Egal wie es morgen ausgeht – es wird uns ewig in Erinnerung bleiben.“

Gerade deshalb ist der Fokus entscheidend. Rechnen, vergleichen, hoffen – all das darf keine Rolle spielen.
„Alle Rechnereien müssen wir aus dem Kopf bringen, sonst können wir nicht 100 Prozent abrufen. Von Shift zu Shift und von Tor zu Tor denken.“

Österreich weiß, was zu tun ist. Mut, Tempo, volle Konzentration über 60 Minuten – und der unbedingte Wille, gemeinsam bis zum Schluss zu kämpfen.

Unabhängig vom Ergebnis wird es ein zutiefst emotionaler Moment. Es wird Freudentränen oder Tränen der Enttäuschung geben – dazwischen nichts. Gut möglich, dass dieses Team zum letzten Mal in dieser Zusammensetzung für Österreich auf dem Feld steht. Genau das verleiht diesem Spiel eine besondere Bedeutung.

Ein Spiel. Ein Ziel. Ein Team.
One last dance – und vielleicht doch mehr, im Mai in Italien.

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