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WM-Qualifikation: Schweres Los für Österreich

Die WM-Qualifikationsgruppen stehen fest und Österreichs Gegner sind definitv keine einfachen: Man trifft Anfang 2020 auf Deutschland, Lettland und Frankreich. Ein neuer Modus wurde eingeführt.

Neuer Modus für die Qualifikation

Wie auch in den Jahren zuvor wird die Qualifikation für die Herren-Weltmeisterschaft an mehreren Orten stattfinden. Statt wie bisher vier gibt es nun drei europäische Qualifikationen mit je acht teilnehmenden Nationen. Diese werden nochmals gespalten, sodass Vierergruppen entstehen. Die beiden Gruppensieger qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft, während die zwei Gruppenzweiten in einem Qualifikationsspiel um das WM-Ticket kämpfen. Der selbe Modus wird übrigens auch bei der Qualifikation in Asien / Ozeanien praktiziert, wobei hier nur acht Nationen in zwei Gruppen um die WM-Teilnahme spielen werden. Gastgeber Finnland sowie Kanada und die USA (Veranstalter der WorldGames 2021) sind bereits fix qualifiziert.

Kein leichtes Los für Rot-Weiß-Rot

Vor allem mit Deutschland (5. in der Weltrangliste) und Lettland (8.) hat Österreich (24.) definitv kein leichtes Los gezogen. Um die WM-Qualifikation zu erreichen, muss gegen eines der beiden Spitzenteams definitiv ein Punktgewinn her. Die Franzosen (32.) sind zwar ebenfalls nicht zu unterschätzen, nicht von einem Pflichtsieg zu sprechen wäre hier aber wohl die falsche Einstellung. Schafft es Österreich auf Platz zwei in der Gruppe, würde die Mannschaft von Teamchef Harald Felsberger auf Tschechien, Spanien, Liechtenstein oder die Niederlande treffen. Als Gruppensieger wären sie für die WM qualifiziert, die Ende 2020 in Helsinki (FIN) stattfinden wird.

Teamchef Harald Felsberger zur Auslosung

„Die Gruppeneinteilung ist wie erwartet schwer für uns ausgefallen. Sowohl der Weltrangliste als auch den Ergebnissen der WM 2018 nach zu urteilen haben wir die schwerste Gruppe erwischt. Leider bekommen wir nun die Rechnung für das schlechte Abschneiden bei der letzten Qualifikation präsentiert: Deutschland und Lettland sind nach den „Big Four“ (Schweden, Finnland, Tschechien, Schweiz, Anm.) die wohl stärksten Gegner, die man zugelost bekommen kann.“

Intensive Vorbereitung beginnt am Wochenende

Um das Unmögliche möglich zu machen, will Felsberger auf eine intensive Vorbereitung setzen und regelmäßige Zusammenkünfte einberufen. Dieses Wochenende hat er bereits Gelegenheit dazu, wenn in Faak am See (Kärnten) das nächste Trainingslager stattfindet. Danach sollen alle Länderspielpausen im Herbst und im Jänner zur Verinnerlichung der Taktiken und zur gezielten Analyse der Gegner genutzt werden. Von 29. Jänner bis 1 . Februar 2020 geht es dann um alles oder nichts.