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Wien erneut österreichischer Meister

Eine großartige Saison ging gestern Abend zu Ende! Die Mannschaft der Stunde war der Wiener Floorball Verein, der sich nach einem 4:3-Heimsieg über den VSV zum zweiten Mal in Folge österreichischer Meister nennen darf!

Gastgeber starten souverän

Trotz einem groben Schnitzer in der ersten Minute (zu viele Spieler am Feld) startet der WFV besser ins Spiel. Die Gastgeber dominierten das Geschehen beinahe nach Belieben und so kam die Führung durch Laurin Zehetner (PP) nach guten 15 Minuten keineswegs überraschend. Vor der Pause konnte Wien die Führung durch den ehemaligen Villacher Jakob Mayer (19’/PP) sogar auf zwei Tore ausweiten.

Wien zieht auf 4:1 davon

Zwei Drittel waren mindestens noch zu spielen, die Villacher wussten aber, dass ihnen die Zeit früher oder später davonlaufen würde. Das 2:1 durch Timo Schmid (27′) war ein kleiner Lichtblick für die zahlreichen mitgereisten VSV-Anhänger, der aber innerhalb weniger Minuten durch Henry Nummi (28′) und Philip Miglinci (34′) zunichte gemacht wurde. Jetzt wurde es für den VSV nochmal richtig eng – im dritten Abschnitt mussten nicht weniger als drei Tore her!

Felsberger und Schmid bringen neue Hoffnung

Daher warf das Team von Martin Fitzko nochmal alles nach vorne. Aufgrund einer Strafe gegen Wiens Elias Meusburger durfte man schnell in Überzahl ran, was die Gäste gnadenlos ausnutzten: Plötzlich tauchte Niklas Felsberger hinter dem Tor von Wien-Goalie Bernhard Bezucha auf und versenkte die Kugel spektakulär mittels Airhook zum 4:2 (43’/PP). Danach brachten die Adler die Wiener immer mehr in Bedrängnis, kämpfen beherzt um jeden wertvollen Zentimeter und wurden ein ums andere Mal fast belohnt. Aber erst in der 55. Minute fiel der für den VSV so wichtige Anschlusstreffer durch Schmid, jetzt war für die Gäste wieder alles drin!

Zwei Eigenfehler kosten Villach den Titel

Die Kärntner warfen alles nach vorne, zwei Eigenfehler kurz vor Spielende gaben ihnen aber einen riesigen Dämpfer: Erst musste Alexander Hanschur aufgrund zu vieler Spieler am Feld raus, keine Minute später nahm Villachs Kapitän Daniel Raab (Reklamieren) neben ihm Platz. Die Zeit (noch 21 Sekunden) sprach gegen den VSV, der ohne Torhüter und mit vier Feldspielern verzweifelt versuchte, die Wiener Abwehr zu brechen. Die Hauptstädter hielten dem Druck aber stand und dürfen sich somit zum insgesamt dritten Mal österreichischer Meister nennen! Der ÖFBV gratuliert herzlichst!

HIER könnt ihr euch alle Tore nochmal anschauen!