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WFV in der Pole-Position um den Titel

Die Titelverteidigung ist zum Greifen nahe: Nach einem 6:4-Heimsieg zum Finalauftakt befinden sich die Wiener in einer ausgezeichneten Ausgangslage. Villach hingegen muss liefern, um ein drittes Spiel in Wien zu erzwingen.

Herantasten beider Teams, Wien im zweiten Drittel weitaus gefährlicher

Gleich zu Beginn verdichteten sich die Anzeichen, dass eine torreiche Partie bevorstand: Bereits fast fünf Minuten zog Villachs Frank beherzt ab und brachte den VSV in Front. Danach waren Tore aber Mangelware. Beide Teams spielten wesentlich vorsichtiger als erwartet, leisteten sich aber den einen oder anderen Konzentrationsfehler, welche zu Chancen auf beiden Seiten führten. Aber entweder die Verteidiger oder die starken Goalies Taurer und Bezucha vereitelten alle Chancen bis zur ersten Pause. Daher blieb er vorerst beim 0:1.

In Abschnitt zwei zündete der WFV dann wenig überraschend das Offensivfeuerwerk und glich bereits nach vier gespielten Minuten durch Mayer aus. Der VSV hatte durch ein Powerplay zwar die Chance auf die erneute Führung, die Überzahlmöglichkeit wurde jedoch nicht genutzt. Die Wiener machten es da besser und gingen durch einen Doppelpack von Nummi (32’/PP, 39′) in Führung. Das Drittel gehörte klar den Gastgebern, am Ende kam aber der VSV dank eines Eigentors der Wiener doch noch auf 3:2 heran.

Besseres Ende für die Gastgeber

Ins dritte Drittel startete Wien erneut extrem offensiv und wurde belohnt: Zwar konnte der VSV auf die Führung von Todorovic nach zwei gespielten Minuten postwendend durch Schmid eine Antwort finden, danach zog der WFV durch Treffer von Zehetner  (54′) und Seiser (58’/PP) glatt auf 6:3 davon. Der VSV konnte sich von diesem Rückschlag nicht mehr erholen, der Empty-Net-Treffer von Steiner (60′) war zu wenig.

Das erste Finale geht damit an den WFV, der damit bereits am Samstag die Chance hat, die Titelverteidigung zu fixieren. Der VSV hingegen braucht einen Sieg, um damit ein Entscheidungsspiel in Wien zu erzwingen. Los geht’s um 19 Uhr in Villach St. Martin.