post

WFL-Final-4: Polanska Banda und Linz/Rum ziehen mit souveränen Siegen in das Finale ein

Die beiden Finalteilnehmer der ersten WFL-Saison stehen fest! Polanska Banda und Linz/Rum besiegen ihre jeweiligen Gegner und kämpfen damit morgen ab 12:00 um den Meistertitel in der internationalen Damenliga.
Während die weiterhin ungeschlagenen Sloweninnen ihren Sieg gegen Hotshots/VSV erwartungsgemäß bereits früh fixieren konnten, brachte das Duell Linz/Rum gegen Zell zunächst das erwartet enge Spiel, ehe die Gastgeberinnen einen deutlichen Sieg feiern konnten.

Grunddurchgangssiegerinnen behalten weiße Weste

Ohne österreichischer Überraschung endete das erste Halbfinalspiel zwischen Polanska Banda und Hotshots/VSV. Die slowenischen Tabellenführerinnen gaben von Anfang an den Ton vor und stellten bis kurz nach Beginn des zweiten Drittels bereits auf 5:0.
Nach dem starken ersten Drittel der Sloweninnen kamen die Tiroler und Kärntner Damen der Spielgemeinschaft aber im zweiten Durchgang besser ins Spiel und konnten durch einen Penaltyshot, verwandelt von Topscorerin Vera Gebert, den Anschlusstreffer erzielen. Beide Teams legten bis zur Pause auf 7:2 nach.
Im Schlussabschnitt vergab Kerstin Köll gleich zu Beginn einen Penalty und damit die Chance auf das dritte Tor der Östereicherinnen. Nach dem achten Treffer für Polanska Banda stellte Vera Gebert den 8:3-Endstand her.
Polanska Banda ist damit weiterhin ungeschlagen und geht mit einer weißen Weste in das Finale. Die Innsbrucker-Villacher Spielgemeinschaft will im Spiel um Platz 3 die WFL-Saison mit einem Erfolg erhobenen Hauptes beenden.
Vera Gebert blieb trotz der deutlichen Niederlage positiv. Zwar sei das Ergebnis gerechtfertigt, aber, so die Topscorerin von Hotshots/VSV, ihr Team habe sich ab dem zweiten Drittel steigern und das Spiel offener gestalten können.

Polanska Banda vs. Hotshots/VSV 8:3 (4:0/3:2/1:1)
Tore Polanska: Krzisnik (10′), Krek (13′), Stanonik (20′), Susteric (20′), Krzisnik (22′), Stanonik (31′), Stucin (37′), Triler (54′)
Tore Hotshots/VSV: Gebert (31′), Rapp (40′), Gebert (57′)

Überraschend klarer Sieg in Zitterpartie schickt Linz/Rum ins Finale

Es war das erwartet knappe Duell im zweiten Halbfinale zwischen den derzeit stärksten Damenteams der Nation. Die Partie Linz/Rum (Platz 2 WFL, Platz 1 Bundesliga) gegen Zell (Platz 3 WFL, Platz 3 Bundesliga) hielt das Maß an Spannung, das sie zuvor erwarten lassen hatte. Schlussendlich setzten sich die Gastgeberinnen jedoch klar mit 4:0 durch und spielen damit morgen gegen Polanska Banda um den Titel.
Linz/Rum war von Anfang die spielbesteimmende Mannschaft, die Zellerinnen hielten aber gut dagegen. Primusova und Pechmann brachten die oberösterreichisch-tirolerische Spielkooperation in den ersten beiden Dritteln mit 2:0 in Führung.
Im dritten Drittel mussten die salzburgerischen Wikingerfrauen risikofreudiger spielen, im Gegenzug schlug Linz/Rum abermals zu. Knapp zwei Minuten vor Ende der Partie vergab Zel-Topscorerin und -Kapitänin Viktoria Fersterer einen Penalty, wenig später machte Lucie Primusova mit dem 4:0 alles klar.
Linz/Rum-Trainer Gerold Rachlinger lobte sein Team und stellte klar, dass die Damen im Finale „alles uns Mögliche versuchen werden, um den Titel zu holen“. Auch Lob für die Zeller Wikings hatte Rachlinger übrig, für ihn war es trotz des deutlichen Endstands das „erwartet harte Spiel“ und beide Mannschaften hätten sichtlich alles gegeben.

Linz/Rum – Zell 4:0 (1:0/1:0/2:0)
Tore Linz/Rum: Primusova (12′), Pechmann (23′), van Rooij (54′), Primusova (59′)