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Report: Die 8. Runde der IFL

Die 8. Runde ist vorbei und der Spitzenreiter geschlagen: Wien setzt sich vor heimischer Kulisse gegen Škofja Loka durch und setzt dem Tabellenführer damit die erste Niederlage zu. Der KAC und der VSV können sich ebenfalls in den internationalen Duellen durchsetzen, während Linz das Torspektakel in Innsbruck für sich entscheidet und Leoben das Steirerderby nach Verlängerung gewinnt.

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Hot Shots Innsbruck – UHC Linz | 7:9

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Das Spiel begann mit Vorteilen für die Tiroler, die sich zwar Chance um Chance erspielten, aber immer wieder am starken Linzer Goalie und an sich selber scheiterten. Die stark dezimierten Linzer beschränkten sich aufs Kontern, was sie allerdings sehr effektiv taten, und zwar in Person vom ehemaligen slowakischen Nationalspieler Tomas Kopcak, der mit fünf Toren und einem Assist Erfolgsgarant der Linzer war. Ein interessantes Detail liefert zudem die Goalie-Save-Statistik in den ersten zwei Dritteln: Von zehn Torschüssen gab es gleich vier Tore aus Linzer Sicht. Innsbruck traf zwar gleich oft, hatte bis dahin aber 22 Torschüsse. Das letzte Drittel gestaltete sich offener, wobei die Linzer am Ende die Nase vorne hatten und mit einem Empty-Net-Treffer den Sieg besiegelten. Sollten die Stahlstädter auch das nächste Spiel in Graz gewinnen, wäre eine Playoff-Teilnahme so gut wie fix!

KAC Floorball – FBC Borovnica | 8:5

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Für den KAC war das Spiel gegen Borovnica ein richtungsweisendes, denn eine erneute Niederlage hätte die rote Laterne für die Klagenfurter bedeutet. Die Rotjacken starteten aber mit voller Offensive in die Partie und es schien, als würde alles gelingen. Christoph Haimburger schoss den KAC beinahe im Alleingang mit einem Triplepack zur 3:0-Pausenführung. Borovnica konnte sich zwar im zweiten Abschnitt etwas stabilisieren und den Anschlusstreffer erzielen, erneut Haimburger nach einem sehenswerten Konterspiel sowie Philipp Horn brachten die Klagenfurter weiter auf Erfolgskurs. Nach 5:2 nach dem zweiten Abschnitt konnte im letzten Drittel durch Florian Hreniuk und Martin Krametter (Penalty) auf 7:2 erhöht werden. Borovnica warf noch einmal alles nach vorne, kam aber nicht mehr an die Führung der Rotjacken heran. Krametters Powerplay-Treffer zehn Minuten vor Ende war dann wohl die endgültige Entscheidung, am Ende stand ein 8:5-Erfolg für den KAC zu Buche. Borovnica bleibt weiterhin mit nur einem Punkt abgeschlagen am Tabellenende, während der KAC seine Chancen aufs IFL-Playoff wahrte und nur mehr ein Punkt auf den Viertplatzierten FBK Polanska Banda fehlt.

VSV Unihockey – FBK Polanska Banda | 8:3

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Am Samstag war Polanska Banda zu Gast in Villach. Es ging um wichtige Punkte im Kampf um das IFL-Play-Off. Der VSV startete mit einer defensiven Taktik ins Spiel, man wollte erst einmal abwarten und hinten sicher stehen. Die Gäste hatten mehr Spielanteile und der VSV tat sich schwer, hinten heraus zu kommen. Dies war auch dem aggressiven Pressing der Slowenen geschuldet. In der achten Minute jedoch spielte man schnell von hinten heraus und Timo Schmid konnte nach tollem Zuspiel von Helmut Koloini auf 1:0 stellen. Polanska Banda konnte aber durch einen Konter und einem Freistoß, bei welchem die VSV-Defensive sehr schlecht aussah, mit 2:1 in Führung gehen. Schmid stellte jedoch postwendend auf 2:2. Im zweiten Drittel spielte der VSV sicherer und lies den Ball besser laufen. Die Gäste attackierten aber auch nicht mehr so hoch, was es für die Villacher auch leichter machte ihr Spiel aufzuziehen. Das Spiel ging weiter hin und her, Chancen auf beiden Seiten, es traf in diesem Drittel jedoch nur die Heimmannschaft durch drei Tore von Schmid (2) und Joe Leurer. Somit ging es mit einem 5:2 in die letzte Drittelpause. Die Vorgabe von Villach-Coach Martin Fitzko für das Letzte Drittel war klar: Die Führung verwalten und nach Hause spielen. Der VSV konnte die Führung sogar auf 7:2 ausbauen (Schmid und Steiner trafen). Durch eine Unachtsamkeit fing man sich 10 Minuten vor Schluss noch ein Gegentor ein, dies änderte jedoch nichts mehr am Sieg der Hausherren. Youngster Thomas Ritsch traf kurz vor Schluss noch zum 8:3-Endstand, nachdem er 12 Sekunden zuvor schon mit einem Penalty knapp am Torerfolg gescheitert war.

Wiener Floorball Verein – FBK Insport Škofja Loka | 7:5

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Im Spitzenspiel der Runde gastierte der ungeschlagene Tabellenführer Škofja Loka beim Tabellenzweiten WFV in Wien. Es entwickelte sich von Beginn an ein Match, das eines Spitzenspiels würdig war. Beiden Teams war anzumerken, dass sie das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Die Mannschaften agierten aus einer stabilen Defensive und konnten sich auf sehr starke Goalies verlassen. Die Führung wechselte insgesamt fünf Mal im Laufe der Partie. Am Ende hatte der WFV das bessere Ende für sich und setzte sich mit 7:5 durch. Tabellenführer Škofja Loka war in der heurigen Saison erstmals geschlagen und die Hauptstädter unterstrichen ihren zweiten Tabellenplatz – auf den drittplatzierten VSV haben die Wiener bereits fünf Punkte Vorsprung.

IC Graz – IBC Leoben | 5:6

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Die Voraussetzungen für das Steirerderby waren klar. Leoben wollte im Rennen um das Playoff bleiben, Graz wollte denn ersten Sieg der Saison einfahren. Trotzdem entwickelte sich am Anfang ein sehr ruhiges Spiel. Graz kontrollierte im ersten Abschnitt Ball und Gegner, kombinierte sich immer wieder zu Torchancen und ging verdient mit 3:0 in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt verlangsamte sich das Spieltempo und Leoben konnte mit langen Pässen aus der eigenen Hälfte, bedingt durch Deckungsfehler der Grazer, immer wieder klare Torchancen kreieren, was zum Ausgleich der Gäste bis zur zweiten Pause führte. Danach entwickelte sich ein harter Kampf mit purem Nervenkitzel, der eines Derbys würdig war. Dem ausgeglichen Spiel entsprechend ging es mit 5:5 in die Overtime und am Schluss musste das Penaltyschiessen entscheiden. Hier hatte Leoben die besseren Nerven und holte den Sieg. Somit hat Graz den ersten Punkt am Konto und Leoben weiterhin gute Karten im Rennen um das Playoff-Ticket.