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Report: Die 6. Runde der IFL

Die sechste Runde in der IFL brachte so einige verrückte Ergebnisse mit sich. Innsbruck gewinnt unter anderem gleich zwei Mal gegen Graz und sowohl der WFV als auch der VSV konnten einen Krimi in Slowenien für sich entscheiden.

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IC Graz – Hot Shots Innsbruck | 3:13

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Es entwickelte sich von Anfang an ein munteres Spiel. Die Dynamik des Spiels wurde von den vielen einfachen Fehlern auf beiden Seiten geliefert. Viele Fehlpässe und technische Fehler lieferten beiden Teams Möglichkeiten, Graz fehlte jedoch die nötige Präzision um daraus Kapital zu schlagen. Innsbruck machte dies etwas besser und konnte konstant einige dieser Chancen verwerten. Mit dem fünften Treffer knapp vor der zweiten Drittelpause war die Vorentscheidung gefallen. Im letzten Abschnitt ging es mit offenen Visier in beide Richtungen, was noch zu etlichen Toren führte. Endstand: 3:13.

FBC Borovnica – Wiener Floorball Verein | 4:5

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Am Samstagnachmittag kam es zum Duell der regierenden Meister aus Österreich und Slowenien: Borovnica empfing den WFV. Es entwickelte sich von Beginn weg ein sehr intensives, schnelles und spanendes Match. Beiden Mannschaften war anzusehen, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Die Zuschauer bekamen zahlreiche, teils äußerst sehenswerte Treffer von beiden Mannschaften geboten. Am Ende des Tages war es der WFV, welcher das glücklichere Ende für sich hatte und 40 Sekunden vor Schluss mit dem Treffer zum 5:4 den Sieg fixieren konnte. Mann des Spiels: WFV-Stürmer Daniel Rubas mit vier Toren!

FBK Polanska Banda – VSV Unihockey | 5:6 n.P.

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Das Spiel startete pünktlich um 16 Uhr und begann mit einem offenen Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für die Gäste. In Minute Fünf dann das erste Tor und die verdiente Führung für die Villacher durch Niklas Fechtig. Die Slowenen kamen eigentlich nur im Powerplay so richtig gefährlich vor das Gehäuse von Timmo Taurer.  Dieser konnte im 1. Drittel die 0 halten und glänzte in Minute 17 mit einem Assist der Sonderklasse: Nach einem Angriff und Torabschluss von Polanska konnte er den Ball aus der Luft fangen und schickte Flügel Koloini Helmut, mit einem Auswurf an den gegnerischen Verteidigern vorbei, in den freien Raum. Koloini überspielte den Tormann und schob zum 2:0 ein. Das zweite Drittel begann wie das erste endete, mit Vorteilen für die Draustädter.
In Minute 25 dann das erste Powerplay für den VSV, in dem der Gegner durch eine herrliche Kombination regelrecht schwindlig gespielt wurde und Fechtig nach herrlichem Pass von Alexander Hanschur nur noch ins leere Tor einschieben musste.
3:0 der komfortable Zwischenstand aus Sicht der Gäste. Man sollte meinen der Drop war gelutscht, aber die Villacher wurden zunehmend hektisch. Die Slowenen bemerkten das und verstärkten den Druck. Schuss um Schuss flog Richtung Taurer und die Villacher konnten sich nur mehr mit Fouls helfen. Die Folge waren vier Tore der Heimmannschaft in Folge. Ohne Taurer hätte das Zwischenresultat weitaus höher ausfallen können. Die Vordermänner konnten sich wirklich bei ihm bedanken, dass er sie im Spiel halten konnte und so ging es mit 3:4 in die Pause. Die Slowenen verstärkten den Druck im letzten Abschnitt abermals und somit konnten die Gäste kaum noch Chancen kreieren. Man war nur noch mit Verteidigen und dem Zerstören des Spiels der Gegner beschäftigt. In Minute 45 konnte der Ausgleich nach einem schönen Angriff durch Niklas Felsberger volley ins Tor befördert werden. Kurz darauf war aber der junge Luka Stanontik mit seinem vierten Tor zur Stelle. In Minute 55 zog Helmut Koloini dann alleine auf den Torhüter und wurde unsanft vom Ball getrennt und zu Fall gebracht. Die Folge: Penaltyshot. Goalgetter Niklas Fechtig trat an und traf souverän. In spannenden 5 Minuten Overtime, einem Spiel auf Messers Schneide, das Spiel wurde aber erst im Penaltyschießen zugunsten des VSV entschieden.

FBK Insport Škofja Loka – KAC Floorball | 8:2

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Für die Rotjacken wartete mit Škofja Loka kein einfacher Gegner: Die Slowenen gingen als unangefochtener Tabellenführer ins Spiel. Dementsprechend verlief auch der Start, eine 3:0-Führung der Gastgeber konnte der KAC bis zum Ende des ersten Drittels noch auf 3:2 verkürzen. Danach flogen den Rotjacken die Bälle aber nur so um die Ohren und die Slowenen zogen bis zur zweiten Pause auf 6:2 davon. Das Spiel des KAC wurde von Škofja grundlegend zunichte gemacht und die Klagenfurter zeigten eine erschreckend schwache Defensivleistung. Im letzten Drittel beruhigte sich die Situation zwar etwas, man fing sich aber weitere zwei Tore ein. Das 8:2 kann also durchaus als verdienten Resultat bezeichnet werden.

UHC Linz – IBC Leoben | 11:9

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Die Spannung in der Halle war zu spüren, dass es beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Stahlstadtteams um viel geht. 
Beide gelten derzeit als die direkten Konkurrenten um den Playoff-Einzug, wobei die Linzer in den bisherigen zwei Partien immer das bessere Ende für sich hatten.  Solchermaßen motiviert legten die Hausherren gleich los und zogen in den ersten acht Minuten auf 4:0 davon.  Fast schon hätte man meinen können, dass es in dieser Tonart weitergeht. Aber durch ein unglückliches Eigentor von Verteidiger Bernhard Winkelhofer und dem 4:2 durch Benjamin Himsl, für Leoben, war irgendwie der Wurm im Linzer Spiel.  Zwar gelangen den Hausherren vor der ersten Drittelpause weitere zwei Treffer und man konnte beruhigt in die Kabinen gehen. Es war jedoch klar, dass die Steirer gefährliche Gegner bleiben. Dass sollte sich in der restlichen Partie bewahrheiten. Es folgte im Mittelabschnitt ein offener Schlagabtausch, wobei die Steiermärker letztlich in Minute 35 sogar den Ausgleich erzielten. Die Antwort der Linzer ließ nicht lange auf sich warten und erhöhten mit einem Doppelschlag kurz darauf auf 9:7. Diesen Zweitore-Vorsprung konnten die Hausherren letztlich auch über das letzte Drittel retten. David Vanicek beschließt den trefferreichen Abend mit dem 11:9 für Linz.

IC Graz – Hot Shots Innsbruck | 6:7

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Das zweite Duell der beiden Teams innerhalb von 24 Stunden zeigte zwei deutlich verbesserte Mannschaften. Somit entwickelte sich auch ein viel attraktiveres Spiel. Vom Beginn bis zum Ende zeigte sich das gleiche Bild: Angriffe und Abschlüsse in beide Richtungen am laufenden Band. Mal war die eine, mal die andere Mannschaft mit einem Tor erfolgreich. Aber es bildete sich nie eine Dominanz einer Seite heraus. Spannung bis zum Schluss gepaart mit Einsatzbereitschaft und Fairness lieferten gute Unterhaltung. Alle rechneten schon mit einer Overtime, aber Innsbruck schaffte doch noch den entscheidenden Treffer zum 7:6-Auswärtssieg.