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Report: Die 4. Runde der IFL

Die vierte Runde der IFL ist Geschichte und man kann klar sagen: Dieses Mal ging es richtig rund! Innsbruck siegte gegen Graz nach einem unglaublichen Comeback, Linz kämpfte Leoben nieder und dem WFV gelang die Revanche gegen Polanska Banda!

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Hot Shots Innsbruck – IC Graz | 8:6

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Die Zuseher in Innsbruck sahen eine durchaus spannende Partie, die am Ende mit einem Heimsieg für die Hot Shots aus Innsbruck endete. Die Grazer nutzen von Anfang an die scheinbar kaum vorhandene Gegenwehr der Innsbrucker einkalt aus und gingen promt mit 3:0 in Führung. Die Innsbrucker machten zwar das Spiel und die Offensive funktionierte ganz gut, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Durch die Verzweiflung der Innsbrucker boten sich immer mehr Löcher in der heimischen Abwehr, sodass Graz in der 33. Minute zum 6:2 einschoss. Das Timeout der Heimannschaft folgte und die Innsbrucker bliesen zum Angriff. Es folgte Tor für Tor, das letzte fiel zwei Sekunden vor Schluss und besiegelte den Endstand von 8:6 für die Hausherren. Was für eine Aufholjagd!

Wiener Floorball Verein – FBK Polanska Banda | 9:6

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Am Samstagabend empfing der WFV Polanska Banda in der gut gefüllten Wiener Altgasse. Es entwickelte sich von Beginn weg ein sehr intensives, schnelles und spannendes Match. Beiden Mannschaften war anzusehen, dass beide dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Nach der zuletzt erlittenen Auswärtsniederlage in Slowenien (3:8) brannten die Gastgeber natürlich auf eine Revanche. Und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht, bekamen zahlreiche, zum Teil sehr sehenswerte Treffer von beiden Mannschaften geboten. Am Anfang sah man noch einen offenen Schlagabtausch beider Teams, kurz nach Anfang des zweiten Abschnitts kam Polanski sogar in Führung (3:2). Am Ende des Tages war es der WFV, welcher den längeren Atem besaß und sich mit 9:6 durchsetzen konnte. Somit kletterten die Wiener zumindest bis auf Weiteres auf Rang zwei in der internationalen Tabelle.

KAC Floorball – FBK Insport Škofja Loka | 3:6

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Überraschenderweise hielten die Rotjacken mit den noch ungeschlagenen Gästen aus Slowenien von Anfang an gut mit, auch wenn die zwei schnellen Tore von Škofja Loka etwas anderes aussagten. Der KAC war stets bissig und konnte durch Andreas Pfeifer und Dominik Mayrobnig jeweils den Anschlusstreffer zum 1:2 bzw. 2:3 erzielen. Bereits im ersten Drittel konnte KAC-Goalie Maximilian Obereder zudem einen Penalty von von Nik Oman entschärfen. Škofja ließ aber nicht locker und machte den Klagenfurtern das Leben schwer. Auf einen Powerplaytreffer von Blaž Tomc konnte der KAC durch einen Hammer von Christoph Haimburger, ebenfalls im Powerplay, wieder auf 3:4 herankommen. Am Anfang des dritten war es erneut Tomc, der zum 3:5 einnetzte. Der KAC versuchte noch einmal, heranzukommen, nahm den Torhüter raus. Die Folge: Ein Empty-Net-Treffer der Gäste, gleichzeitig das vierte Tor für Blaž Tomc an diesem Abend. Somit konnte der KAC Škofja Loka zwar fordern, schlussendlich fuhren aber die Gäste mit drei Punkten nach Hause.

VSV Unihockey – FBC Borovnica | 7:6

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Die Gastgeber starteten mit viel Elan in das Spiel und versuchten Borovnica von Beginn weg unter Druck zu setzen, welche sich auf Grund der dünnen Personaldecke auf das Verteidigen konzentrierten, bei den Kontern jedoch immer wieder gefährlich vor dem Gehäuse von Dorfer auftauchten. Nach sechs Minuten lag der VSV durch zwei Tore von Fechtig bereits 2:0 in Front, musste jedoch postwendend den Anschlusstreffer hinnehmen. Aus den restlichen Chancen, welche der VSV vorfand konnte man kein Kapital mehr schlagen und so ging es mit einem 2:1 in die erste Pause. Im zweiten Drittel bot sich ein ähnliches Bild, wobei der VSV nun noch mehr Ballbesitz hatte und weniger Chancen zuließ. Koloini mit einem Rebfund und Schmid mit einem sehr schön herausgespielten Powerplaytreffer neun Sekunden vor Drittelende erhöhten auf 4:1. Mit diesem Ergebnis tauschten beide Teams noch einmal die Seiten. Tschemernjak und Schmid erhöhten gleich nach der Pause auf 6:1. Nun dachte man dass die Partie entschieden sei. Der VSV agierte dann jedoch zu hektisch und unkonzentriert und machte somit den eigentlich schon geschlagenen Gegner wieder stark. Die Folge waren drei Gegentore innerhalb einer Minute und die Gäste bekamen die sprichwörtliche „zweite Luft“. Der VSV spielte nun wieder bissiger und aggressiver und konnte den Vorsprung durch Schmid sogar auf 7:4 erhöhen. Borovnica gab sich aber keineswegs geschlagen und kam durch zwei Tore auf 7:6 heran . In den letzten zwei Minuten versuchten die Slowenen dann mit sechs Feldspielern noch den Ausgleich zu erzwingen, die Villacher retteten das knappe Ergebnis jedoch über die Zeit.

IBC Leoben – UHC Linz | 5:6

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Leoben begann sehr stark und konnte durch einen frühen Doppelschlag mit 2:0 in Führung gehen . Die Linzer reagierten, konzentrierten sich vorerst mehr auf ihre Defensive und das Spiel war von diesem Zeitpunkt an ausgeglichen. Nach einem vergebenen Penalty des UHC bekam Linz mehr und mehr die Oberhand und die Leobener konnten sich trotz häufiger Zuordnungsschwierigkeiten in der Defensive mit einem 3:1 in die erste Pause retten. Im zweiten Drittel stabilisierte Leoben zwar seine Defensive, aber obwohl die Schussbilanz durchaus ausgeglichen war, hatten die Linzer die besseren Torchancen. Vor allem Jan Völfl, der an diesem Nachmittag insgesamt drei Tore für den UHC erzielte, stellte die Leobener immer wieder vor Probleme und kam ein ums andere mal zu gefährlichen Abschlüssen. In der 24. Minute war er nur durch ein Stockfoul zu stoppen und verwandelte den fälligen Penalty selbst, vier Minuten später erzielte er den verdienten Ausgleich. Dank eines späten Tores im zweiten Abschnitt konnten die Leobener allerdings wieder eine Führung (5:4) mit in die Kabine nehmen. Das letzte Drittel hatte zwar weniger Torchancen als die vorherigen, war aber durch hohen Einsatz beider Mannschaften geprägt. Die Linzer drückten die Leobener phasenweise sehr weit in die Defensive und hatten deutlich mehr Spielanteile. Folgerichtig gelang ihnen in der 50. Minute der Ausgleich. In den letzten zehn Minuten gestaltete sich das Spiel wieder offen und Leoben versuchte mit sechs Feldspielern, den Ausgleich zu erzielen, der UHC Linz konnte das Ergebnis aber über die Zeit retten.

 

Aufgrund der Länderspielpause am kommenden Wochenende wird auch die IFL pausieren. Wieder los geht es dann am 27. Oktober mit der Partie Borovnica gegen Polanska Banda!