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Report: Die 3. Runde der IFL

Die dritte IFL-Runde hatte es in Sich: Ganze 59 Tore wurden in 4 Spiele erzielt – das entspricht einem Schnitt von 14,75 (!) Toren pro Match! Besonders der VSV, Škofja Loka und der WFV waren am Samstag in Torlaune, während es bei Leoben gegen Innsbruck bis zum Schluss spannend blieb. Aber lest selbst: Wir haben eine kurze Analyse der 3. Runde für euch!

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UHC Linz – VSV Unihockey | 2:20

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Für die bislang ungeschlagenen Linzer sollte nun mit Villach der erste Härtetest folgen. Die Gäste legten gleich mit einem schnellen Tor durch Michael Kanduth los, fanden aber danach nicht so recht in ihr Spiel und erzielten erst 12 Minuten später ihr zweites Tor. Die Linzer antworteten prompt mit ihrem Anschlusstreffer. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Knapp vor Ende des ersten Drittels schwächten sich die Villacher durch ein Stockschlagfoul selbst, welches die Linzer zum schnellen Ausgleichstreffer durch Krajcovic nutzen. Mit einem verdienten 2:2 ging es in die Kabinen. Im zweiten Drittel ging das Spiel ähnlich weiter, bis zur 30ten Minute. Mit einem Dreifachschlag zog der VSV auf 2:5 davon. Obwohl es mit einem für die Linzer erträglichen 2:6 in das letzte Drittel ging, wirkten die Hausherren demoralisiert. Im Schlussdrittel kam es dann für die Stahlstädter knüppeldick. Die Gäste aus Kärnten agierten nach Belieben und erhöhten ihren Score auf 20 Zähler. Den Linzern gelang kein Treffer mehr. Endstand des Spiels: 2:20.

IBC Leoben – Hot Shots Innsbruck | 7:6

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Die Partie gestaltete sich zu Beginn relativ einseitig und Leoben konnte sich Chance um Chance erspielen, während den Innsbruckern wohl die lange Anreise noch ein bisschen in den Beinen steckte. Entgegen dem Spielverlauf waren es jedoch die Innsbrucker, die einen schön ausgespielten Konter in der 10. Minute durch Daniel Oberhammer abschlossen und somit in Führung gingen. In der 15. Minute gelang den Leobenern dann ein Doppelschlag und so ging es mit 2:1 für die Heimmannschaft in die erste Pause. Innsbruck kam aufgeweckt aus der Kabine und konnte zuerst auf 2:2 und dann in der 25. Minute auf 3:3 ausgleichen, ehe Leoben innerhalb von 3 Minuten auf 6:3 in der 30.Minute davonziehen konnte. Die Leobener fühlten sich aufgrund des Zwischenstandes wohl schon auf der sicheren Seite, während die Innsbrucker, obwohl sie an diesem Tag auf einige Leistungsträger verzichten mussten, nicht aufgaben und sich immer wieder gute Torchancen erspielten.  Kurz vor Ende des 2. Drittels gelang so noch der 6:4 Anschlusstreffer und diesen Schwung nahmen die Innsbrucker direkt mit ins entscheidende Drittel und verkürzten in der 41. Minute auf 6:5. Am Ende reichte es für Leoben dann doch noch zum 7:6 Sieg und man kann davon ausgehen, dass die weiteren Duelle der beiden Teams um den begehrten Playoff-Platz ähnlich spannend werden.

FBK Polanska Banda – FBK Insport Škofja Loka | 3:11

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Škofja Loka ist auch nach dem vierten Saisonspiel weiterhin eine Klasse für sich. Im Gipfeltreffen zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten hatte Polanska gegen den Lokalrivalen das Nachsehen und verlor zu Hause mit 3:11. Bereits nach 20 Minuten stand es 0:3 aus Sicht von Polanska Banda, Škofja legte aber im zweiten Drittel noch eine Schippe drauf und erhöhte auf insgesamt 1:9. Im Schlussabschnitt steigerte sich Polanska noch einmal, während Škofja einen Gang zurückschaltete. Daher ist der Endstand des dritten Drittels wenig verwunderlich (2:2) – Endstand 11:3 für Škofja Loka. Besonders auffällig: Sloweniens U19-Teamkapitän Lovro Oblak lieferte neben seinem Treffer zum 2:0 auch gleich vier Assists, während sein Kollege bei Škofja und der Nationalmannschaft, Blaz Tomz, einen Hattrick komplettierte. 

KAC Floorball – Wiener Floorball Verein | 2:8

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Die Gastgeber aus Klagenfurt schlitterten zum Heimauftakt in ein wahres Debakel. Wien war von Anfang an die schneller, aktivere, spritzigere Mannschaft, der KAC schlichtweg überfordert. Der wenig verwunderliche Pausenstand: 3:0 für den WFV. Der KAC begann mehr und mehr Druck auszuüben, was zuerst in die Hose ging (zwei weitere Gegentreffer), danach aber bis zum Ende des zweiten Abschnitts einigermaßen gut gemacht wurde. Besonders in der Offensive hatten die Rotjacken an jenem Abend viele Defizite zu bemängeln, während die Gäste aus der Hauptstadt den KAC schwindlig spielten. Zehn Minuten vor Ende nahm Rotjacken-Trainer Ratsula dann den Torhüter raus und ließ fast nur mehr mit sechs Feldspielern spielen. An ein Wunder glaubte keiner mehr, immerhin konnten A. Pfeifer und Holl die Torflaute ein paar Minuten vor Spielende beenden. Schlussendlich triumphierten überlegene Wiener in der Fremde mit 8:2 und ließen die Hoffnung des KAC, sich für die Finalniederlage zu revanchieren, platzen.