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Report: Die 14. Runde der IFL

Der Grunddurchgang ist Geschichte! Am letzten Spieltag ging es nochmal richtig zur Sache, denn noch nicht alle Playoff-Plätze waren vergeben. Am Ende sicherten sich der VSV Unihockey und die Hot Shots Innsbruck ihre Tickets – trotz zweier Niederlagen!

HIER geht’s zu den Abschlusstabellen!

UHC Linz – Hot Shots Innsbruck | 12:6

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Für beide Mannschaften ging es in diesem Spiel um nicht mehr viel, Linz war seit Wochen fix im Playoff und Innsbruck würde bei einer Niederlage nur durch einen (recht unwahrscheinlichen) Sieg Leobens gegen den amtierenden Meister Wien aus dem Playoff rutschen. Favorit waren aber die Linzer, und das zeigten sie von Beginn an. Die Innsbrucker hielten tapfer dagegen, mehr als ein 5:2 nach dem ersten Drittel schaute dabei aber nicht mehr heraus. Immerhin kamen die Innsbrucker im zweiten Abschnitt auf 6:4 heran. Im Schlussdrittel behielten die Linzer aber klar die Oberhand und zogen auf 12:6 davon. Am Ende ein für alle akzeptables Ergebnis: Da Leoben am Tag darauf gegen Wien verlor, stehen sich beide Teams bereits am Samstag im Playoff-Viertelfinale gegenüber!

KAC Floorball – VSV Unihockey | 7:6 n.V.

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Sowohl für den KAC als auch für den VSV ging es in diesem Spiel um nicht weniger als den Einzug ins internationale Playoff. Während die Rotjacken nach 60 Minuten gewinnen mussten, reichte den Villachern ein Punkt für den Einzug. Und das Spiel hielt, was es versprach: Beide Teams starteten mit voller Offensivpower in die Partie. Den besseren Start hingegen erwischte der VSV, der folgenschwere Fehler der KAC-Defensive eiskalt ausnützte und somit ging es auch mit 0:2 in die Pause. Der KAC startete stark ins zweite Drittel, hatte aber mit einem starken VSV zu kämpfen. In der Schlussphase des Abschnitts drehten die Rotjacken aber noch einmal auf und verwandelten ein zuvor von den Draustädtern erreichten Vorsprung von 1:4 in ein 4:4. Kurz vor der Pause war aber doch noch einmal der VSV durch einen sehenswerten Weitschuss von Youngstar Tschemernjak erfolgreich. Dafür gehörte die Startphase von Drittel Nummer drei ganz den Rotjacken. Mayrobnig und Haimburger drehten die Partie im Minutentakt, Schmid antwortete mit dem 6:6 des VSV. Danach ging es hin und her, zahlreiche VSV-Strafen in der Schlussphase gaben den Rotjacken zahlreiche Möglichkeiten auf einen Sieg in der regulären Spielzeit, die Rotjacken scheiterten teilweise an sich selbst, teilweise war ihnen Fortuna an diesem Abend nicht hold (zahlreiche Lattentreffer). Der VSV zitterte sich in die Overtime, konnte sich damit endgültig fürs internationale Playoff qualifizieren. In der praktisch bedeutungslosen Overtime konnte Haimburger dem KAC ein kleines Trostpflaster schenken.

IBC Leoben – Wiener Floorball Verein | 1:17

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Am Sonntag traf im letzten Grunddurchgangsspiel der Saison der IBC Leoben daheim auf den WFV. Für Wien würde sich unabhängig vom Ausgang in der Tabelle nichts mehr ändern, die Leobener hätten mit einem Sieg noch eine Chance auf die Playoffteilnahme gehabt. Die Spielverhältnisse waren aber von Anfang an klar verteilt, die Leobener standen sehr defensiv und versuchten ihr bestes, der Wiener Offensivpower einhalt zu gebieten. Der amtierende Meister fand aber trotzdem schon zu Beginn immer wieder Lücken und zwang die Leobener häufig schon im Spielaufbau zu Ballverlusten. So stand es nach 10 Minuten bereits 0:4 aus Sicht der Heimmannschaft und die Gastgeber konnten sich glücklich schätzen, den Rest des ersten Drittels mit nur einem weiteren Gegentor über die Runden zu bringen. Das zweite Drittel begann ähnlich und die Wiener konnten durch Jakob Mayer mit einem Dreierpack sowie einem Powerplaytor bis zur 31. Minute auf 0:9 davonziehen. Aus Leobener Sicht gab es nur ganz vereinzelt Angriffe nach vorne, die aber bis auf eine Ausnahme allesamt ungefährlich für die Wiener Defensive waren. Immerhin konnte der IBC aber zwei Unterzahlspiele unbeschadet überstehen und somit ging es ohne weitere Tore in die Kabinen. Aber auch im Schlussabschnitt ließen die Wiener nicht nach, konnten ein ums andere mal anschreiben und nutzten hier auch die beiden Powerplays eiskalt aus. In der 54. Minute kamen die Leobener dann per Freischlag endlich zu ihrem Ehrentreffer zum 1:15, danach konnten sie das Torfestival der Wiener zumindest zeitweise unterbinden. In den letzten 30 Sekunden gelang dem Meister dann nochmal ein Doppelschlag und so mussten sich die Leobener mit einer 1:17 Klatsche aus der Saison verabschieden.