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Report: Die 12. Runde der IFL

Die IFL geht in die entscheidende Phase: Sowohl fürs nationale als auch fürs internationale Playoff ist nur noch je ein Platz zu vergeben. Da sich Polanska das Ticket mit einem Punkt beim KAC bereits sichern konnte, kämpfen nun noch die Klagenfurter und der VSV um den letzten Platz unter den Top-Vier der Liga!

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KAC Floorball – FBK Polanska Banda | 11:10 n.V.

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Sowohl für die Rotjacken als auch für Polanska Banda ging es in diesem Spiel um so einiges. Die Gäste benötigten nur einen Punkt fürs Playoff, der KAC brauchte einen Sieg. Und Polanska startete fulminant. Nach acht Minuten leuchtete bereits ein 0:4 von der Anzeigetafel. In Drittel Zwei rafften sich die Rotjacken aber wieder auf und kamen immer besser in die Partie. Einen entscheidenden Beitrag dazu lieferte Haimburger, der mit vier Treffern im zweiten Abschnitt maßgeblich dabei beteiligt war, dass der Spielstand nach dem zweiten Abschnitt 6:6 betrug. Im dritten Drittel ging es dann noch mal um alles oder nichts – wohl für beide Teams. Erst ging Polanska durch Pustavrh schnell in Führung, Krametter drehte die Partie aber zugunsten der Rotjacken. Auf den erneuten Ausgleich von Polanska folgten zwei weitere Treffer durch Krametter und Holl, die den KAC so gut wie sicher auf die Siegerstraße brachten. Die Slowenen nahmen den Torhüter raus und überlisteten wacker kämpfende Rotjacken. Das eine Tor Vorsprung retteten die Rotjacken dann auch über die Zeit und der Sieg wurde bereits auf dem Feld bejubelt. ABER: Das Schiedsrichtergespann entschied, dass die Zeit eine Sekunde zu spät gestartet wurde und daher diese Sekunde noch gespielt werden müsse. Die darauffolgende Szene entfachte heftige Diskussionen, denn Polanskas Sašo Bizjak war zur Stelle und schob zum 10:10 ein. Der KAC plädierte auf einen irregulären Treffer, die Unparteiischen ließen sich aber nicht beirren. Damit ging es in die Verlängerung, in der Christoph Platzer die Playoff-Träume der Rotjacken am Leben hielt und den entscheidenden Treffer erzielte. Schlussendlich kann man also von einer Win-Win-Situation sprechen. Polanska hat den Playoff-Einzug fixiert, der KAC kann mit einem Dreier gegen den VSV am letzten Spieltag nachziehen.

VSV Unihockey – FBK Insport Škofja Loka | 4:7

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Für Škofja ging es in diesem Spiel um gar nichts mehr, für Villach jedoch schon: Mit einem Heimsieg hätten sich die Villacher endgültig fürs Playoff qualifizieren können. Die Slowenen starteten mit viel Druck und ihrem gewohnt sicheren Kombinationsspiel. Immer wieder kamen sie gefährlich vor das Gehäuse von VSV-Torhüter Taurer, der vorerst seinen Kasten noch sauber halten konnte. Die Gastgeber kamen schwer ins Spiel, mehr als ein paar Halbchancen konnten sie in der Anfangsphase nicht kreieren. In der 15. und 16. Minute musste sich Taurer dann zweimal geschlagen geben. Spielerisch lief es ab dem zweiten Drittel aus Villacher Sicht ein wenig besser, die Gäste waren aber meist einen Schritt schneller und standen auch in der Defensive solide. VSV-Stürmer Velikogne hatte mit einem Lattenschuss nach einem Solo Pech, auch Schmid und Steiner scheiterten in aussichtsreichen Positionen. Genau als man besser ins Spiel zu fanden schien, fing man sich durch zwei Unachtsamkeiten die Gegentore Nummer Drei und Vier ein. Als Seebacher und Steiner kurz vor Drittelende endlich für den VSV anschreiben konnten, waren die Draustädter wieder voll im Spiel. Ein Angriff jagte den nächsten, die Slowenen waren aber mit ihren schnellen Gegenstößen weiterhin brandgefährlich. Beide Torhüter konnten sich in dieser Phase mehrmals auszeichnen. Fast konnte Huber kurz vor Drittelende nach Auswurf von Taurer noch das dritte Tor erzielen, er scheiterte aber knapp und es blieb beim 2:4. Im letzten Drittel drückte der VSV auf den Ausgleich. Nach Traumpass von Seebacher verwertete Goalgetter Schmid alleinstehend im Slot (46′). Kurz darauf hatte man das 4:4 am Schläger, Schmid scheiterte jedoch knapp. Praktisch im Gegenzug erzielte Škofja den fünften und sechsten Treffer. Seebacher versetzte die VSV-Anhänger noch einmal in Hoffnung, erneut konnte Škofja antworten (Empty-Net). Der VSV versuchte es weiter ohne Torhüter, was zur Szene des Spiels folgte: Als ein Befreiungsschlag von Skofja war auf dem Weg in das leere Tor war, sprintete Goalie Taurer auf das Feld und klärte den Ball. Da zu diesem Zeitpunkt sieben Villacher auf dem Feld waren, sah er direkt Rot (MS2), der Penalty von Škofja Loka wurde jedoch nicht korrekt ausgeführt und zählte nicht – trotz Torerfolges.

Wiener Floorball Verein – FBC Borovnica | 10:9

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Im Duell der beiden amtierenden Landesmeister WFV gegen Borovnica ging es um praktisch nichts mehr. Rein rechnerisch hätte Wien maximal den mit dem Heimrecht verbundenen dritten Platz verlieren können, Borovnica ist schon seit Wochen aus dem Playoff-Rennen. Entgegen aller Erwartungen standen zwei starke Mannschaften auf dem Feld und schenkten sich nichts. Die Wiener hatten zwar etwas mehr von Spiel, doch die Gäste waren immer wieder gefährlich. Es gab zahlreiche sehr schön herausgespielte Chancen auf beiden Seiten, um die Zuschauer in der Altgasse bekamen insgesamt 19 Tore geboten. Am Ende setzten sich die Wiener knapp mit 10:9 durch und sicherten mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz in der IFL ab – auch das Heimrecht haben die Hauptstädter nun fix.