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Report: Die 11. Runde der IFL

Zwei weitere Playoff-Entscheidungen sind gefallen: Der VSV ist fürs IFL-Playoff qualifiziert, so gut wie fix im österreichischen Viertelfinale stehen außerdem die Hot Shots Innsbruck. Der IC Graz blamiert sich erneut in Kärnten. Hier sind die Berichte zur elften Runde!

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FBK Polanska Banda – FBC Borovnica | 7:5

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Auch wenn Borovnica zurzeit keineswegs in schlechter Verfassung zu sein scheint, konnte der leichte Favorit Polanska im ersten Abschnitt seiner angelegten Rolle gerecht werden. Das 3:0 weckte die Gäste aber ein wenig auf, sodass sie bis zur ersten Pause noch auf 3:1 verkürzen konnten. In Abschnitt zwei tat sich Polanska schon etwas schwerer, trotzdem fanden sie wieder in die Spur und erhöhten glatt auf 5:1. Borovnica konnte am Anfang des dritten Drittels nur mit dem 5:2 antworten, danach ging es wieder in die andere Richtung. Die unerwartete Wendung des Spiels kam nach dem 7:2 – also viel zu spät. Borovnica konnte innerhalb von sechs Minuten noch auf 7:5 herankommen, mehr war jedoch nicht mehr drin. Fazit: Zwei von drei Dritteln gingen an Polanska Banda, was den Slowenen drei wichtige Punkte im Kampf ums IFL-Playoff bescherte!

Wiener Floorball Verein – VSV Unihockey | 6:8

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Im Spitzenspiel der Runde gastierte der Tabellendritte VSV beim Tabellenzweiten WFV. Es entwickelte sich von Beginn an ein Match, das eines Spitzenspiels würdig war – das Spiel war schnell, dynamisch und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die Fans in der Wiener Altgasse konnten sich über zahlreiche Treffer der beiden Mannschaften freuen. Am Ende hatte der VSV das bessere Ende für sich und setzte sich mit 8:6 durch. Der VSV fixiert somit den Einzug ins IFL-Playoff und könnte theoretisch bis zum Ende des Grunddurchgang noch den WFV auf dem zweiten Platz ablösen.

KAC Floorball – IC Graz | 21:1

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Der IC Graz kam dezimiert und mit nur einem Ziel nach Klagenfurt: Schadensbegrenzung. Der Heimsieg für die Rotjacken schien bereits besiegelt, genauso traten sie auch von Minute eins an auf. Das 8:0 nach Drittel eins sprach eine deutliche Sprache. Im zweiten Abschnitt konnten dann auch die Grazer einmal jubelnd abdrehen, am deutlichen Spielstand änderte das freilich nichts mehr. Nach dem zweiten Abschnitt leuchtete ein 14:1 von der Anzeigetafel. Im Schlussdrittel waren die Rotjacken gnädig und schalteten einen Gang zurück, trotzdem fielen noch weitere sieben Tore. Am Ende stand ein mehr als deutlicher 21:1-Erfolg zu Buche – der höchste Sieg, den der KAC je in Österreichs Spitzenliga feiern durfte!

Hot Shots Innsbruck – IBC Leoben | 7:5

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Ein richtungsweisendes Spiel stand bevor. Das Team, das als Sieger vom Platz gehen würde, hätte den fünften Platz so gut wie sicher. Dies waren die Parameter, die beide Teams dazu zwangen, das Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Das Spiel startete mit einem kuriosen Eigentor der Innsbrucker. Dies spielte den Steirern in die Karten, die versuchten, durch gefährliche Konter das Spiel an sich zu reißen. Die Hausherren griffen an und versuchten den Defensivblock der Leobener auszuspielen, doch die wenigen Chancen, die sich ergaben, wurden selten genützt. Im zweiten Drittel nutzten dann die Hot Shots eine Schwächeperiode der Steirer und zogen binnen weniger Minuten auf 4:2 davon. Leoben aber kam zurück, glich auch aus, doch die Tiroler ließen sich den Sieg trotz der Offensivbemühungen der Leobner nicht mehr nehmen. Endstand: 7:5. Damit stehen die Hot Shots kurz vor ihrer ersten Playoff-Teilnahme im Oberhaus – außer man verliert gegen den VSV und Linz und Leoben gewinnt gegen den WFV!