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ÖFBV gibt dem Nachwuchs der Salzburg Starbulls einen neuen Impuls

Mit einem Equipment-Paket für den Nachwuchs der Starbulls, hofft der ÖFBV Floorball in der Landeshauptstadt Salzburg neuen Schwung zu geben. „Wir schenken der Entwicklung von Floorball in Salzburg besondere Aufmerksamkeit zu, weil wir hier nun sehr engagierte und motivierte Personen haben, die insbesonders im Nachwuchs, etwas bewegen wollen.“,  so ÖFBV-Präsident Armin Raditschnig. „Ein wesentlicher Aspekt ist auch die ausgezeichnete Erreichbarkeit von Salzburg als Veranstaltungsort von Nachwuchsspieltagen für die meisten österreichischen Floorballvereine.“

Die Salzburg Starbulls wurden 1999 gegründet und nahmen seither mit ihren Teams an verschiedenen Meisterschaften teil. Allerdings liegt die letzte Teilnahme eines Salzburger Nachwuchs-Team schon 10 Jahre zurück. Diese Pause soll nun ein Ende finden.  „Wir sind für die Unterstützung des ÖFBV sehr dankbar. Das Ziel unserer Nachwuchsarbeit ist es langfristig die Starbulls als regelmäßigen Teilnehmer der ÖFBV-Nachwuchsbewerbe zu etablieren.“  denkt Starbulls-Obmann Erich Rattensberger in die Zukunft.

Mit Salzburg, Bad Ischl, Mattighofen, Haag, St.Magdalena  und Linz hätte man im Norden mittlerweile auf Vereinsebene eine attraktive, regionale Vereinsgruppe im Nachwuchs für die Zukunft. Ziel ist es diese Gruppe um je einen Verein in Wels, im Raum Gmunden/Vöcklabruck und Perg zu erweitern. Alles Standorte, die innerhalb von 1,5 Stunden Fahrzeit erreichbar wären. „Ich würde mir eine ähnliche Entwicklung auch in den anderen Regionen wünschen.“ so der ÖFBV-Präsident.  Für den Raum Wien/Niederösterreich/nördl. Burgenland schaut es gut aus, dass man dieses Ziel in den nächsten Jahren erreichen wird können. Im Westen liegt die Hoffnung stark auf die Entwicklung in Vorarlberg. Mit Südtiroler Beteiligung wären auch hier sehr interessante Gruppen denkbar und machbar. Sorgen bereitet ein wenig der Süden. Auch wenn dieser mit den im Nachwuchs erfolgreichsten Vereinen aufwarten kann, führen diese eher derzeit ein Solo-Dasein. Außerdem ist der Leistungsunterschied zu den (geografisch nahen) steirischen Vereinen gigantisch.

„Meine Vision ist es, dass in Zukunft die U10, U12 und U14-Ligen in mindestens 8 Vorrunden, parallel in jeder Region, ausgespielt werden. Dass man in so einem Modus mit 10 jährigen Kindern noch kreuz und quer durch Österreich fahren wird, kann ich mir nicht vorstellen.“ meint ÖFBV-Präsident Armin Raditschnig und hofft, dass in Zukunft in allen Regionen genug Vereine mit Nachwuchsarbeit beginnen, sodass die Fahrzeiten möglichst kurz bleiben und dafür wesentlich öfters gegeneinander gespielt werden kann.

„Das Geheimnis von Floorball in Top-Nationen ist nicht unbedingt, dass dort bessere Trainings gemacht werden, bessere Trainer arbeiten, oder eine bessere Infrastruktur zur Verfügung steht. Die Kinder bekommen dort viel früher und v.a. viel öfter Wettkampfpraxis geboten.“ ist der ÖFBV-Präsident überzeugt, das auch hierzulande zu schaffen.