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Klare Verhältnisse am Wochenende

Das Wochenende brachte neben den letzten Spielen im Grunddurchgang der Damenligen auch den Startschuss für die letzte Phase in den Gruppen der Herrenligen. Dabei endeten nur zwei der acht Partien mit nur einem Tor Unterschied.

IFL

Während alle österreichischen Teilnehmer spielfrei hatten, gab es in den beiden Nachbarländern jeweils ein Derby. In Ungarn setzte sich Komárom gegen den Tabbelenzweiten Phoenix mit 6:3 durch. Der slowenische Tabellendrittte Borovnica gewann bei Polanska Banda mit 4:7.

WFL

Mit zwei Shutouts endete der Grunddruchgang der WFL.
Linz/Rum schob sich mit einem 5:0-Sieg gegen Laibach noch auf den zweiten Rang vor. Bereits im ersten Drittel bewiesen die Westösterreicherinnen ihre Stärke und gingen dank Tore von Illgoutz (13′), Riedbert (15′) und Castriotta (20′) bereits konfortabel in Führung. Nach einem torlosen Mittelabschnitt eröffnete Lucie Primusova den Schlussdurchgang nach nur vierzehn Sekunden mit dmem 4:0 (41′). Den Deckel drauf setzte Anouk van Rooij mit dem 5:0 in der Schlussphase der Partie (56′).
Beim ungefährdeten 7:0-Sieg von Tabellenführer Polanska Banda gegen Hotshots/VSV stand Kapitänin Nastja Kavcic mit einem Hattrick abermals im Mittelpunkt des Geschehens. Nach sechs Minuten gingen die Sloweninnen nach einem Pass von Kavcic durch Anika Krzisnik in Führung (7′). Wenig später erhöhte Kavicic selbst auf 2:0 (11′). Im zweiten Drittel schalteten die ungeschlagenen Damen noch einen Gang höher. Kavcic (25′, 35′), Stanonik (26′) und Krzisnik (29′; PS) machten bis zur fünfundreißigsten Minute alles klar. Vera Gebert vergab kurz vor Ende des Durchgangs mit einem Penalty die Große Chance auf den Anschlusstreffer. Der Schlussabschnitt gestaltete sich etwas ruhiger. Vita Susteric stellte mit dem Tor zum 7:0 den Endstand her (53′).
Nach diesen letzten beiden Partien stehen damit auch die Final-4-Paarungen der WFL fest. Am 22.2. trifft Polanska Banda in Linzauf Hotshots/VSV, im Anschluss kämpfen die Gastgeberinnen von der FSG Linz/Rum gegen Zell um den Einzug in das Finale, das einen Tag später, am 23.2. abgehalten wird.

Bundesligen

Die Herrenbundesliga bescherte an diesem Wochenende die einzigen beiden Spiele, die mit nur einem Tor Unterschied endeten.
In Tirol bekamen die Fans beim 8:7-Erfolg von Alligator Rum gegen den UHC Linz gleich fünfzehn Tore zu sehen. Nachdem Cicilla (12′) und Sonnleitner (14′) die Gäste in Führung gebracht hatten, erzielte Lukas Innerhuber kurz darauf den Anschlusstreffer für die Gastgeber (17′). Nur vier Sekunden nach der ersten Pause glich Ralph Comploj für Rum aus (21′), doch Moritz Gumpelmayer brauchte nur vierzig Sekunden, um die Führung der Oberösterreicher wiederherzustellen. Im Anschluss konnten Comploj (29′) und Innerhuber (37′) das Spiel erstmals drehen. Nur neun Sekunden nach dem erstmaligen Führungstreffer der Alligatoren, glich Patrick Pichler erneut aus, vergab aber gleich darauf einen Penalty (37′). Innerhuber (37′) und Cicilla (39′) stellten bis zur zweiten Unterbrechung auf 5:5. Nachdem im Schlussdrittel lange keine Tore fielen, gestalteten sich die letzten acht Minuten als offener Schlagabtausch. Sonnleitner (53′), Müller (56′), Pichler (56′) und Rum-Kapitän Stefan Wolf (58′) trafen abwechselnd und erhöhten auf 7:7. Den entscheidenden Treffer zum 8:7 für die Gastgeber konnte Lukas Innerhbuer mit seinem vierten Treffer der Partie gut eine Minute vor Spielende erzielen (59′).
Deutlich weniger torreich trennten sich die Wikings aus Zell und die Crossroads. Die Gastgeber aus Salzburg gingen durch Wenghofer (8′) und Reitstätter (10′) früh in Führung. Alexander Krawanja konnte bald darauf für die Gäste aus Wien erstmals anschreiben (16′). Realtiv spät im Mitteldrittel konnte Andreas Steinwender ausgleichen (37′), das entscheidende Tor der Zeller zum 3:2 fiel gut elf Minuten vor Ende der Partie im Schlussabschnitt durch Philipp Aigner (49′).
In der einzigen Sonntagpartie trennten sich die Hotshots und Leoben mit 4:2. Die gastgebenden Tiroler gingen im ersten Durchgang durch Stephan Dahm (12′) und Joachim Bodner (13′) bereits mit 2:0 in Führung. Acht Minuten nach Wiederbeginn brachte Gerald Nageler die Gäste wieder ran (29′), doch Daniel Oberhammer stellte bis zur zweiten Pause auf 4:1 (31′, 39′). Andreas Gassner erzielte im Schlussabschnitt zwar noch den zweiten Treffer der Steirer (47′), die Leobener konnten dem Sieg der Gastgeber jedoch nicht mehr gefährlich werden.

Im letzten Duell der Damenbundesliga fuhren die Zeller Wikings einen ungefährdeten 6:2-Sieg gegen den WFV ein. Nachdem das erste Drittel bereits fast zu Ende war, konnte Sophie Schichl kurz vor der Pause den 1:0-Treffer für die Gastgeberinnen erzielen (20′). Die junge Österreicherin war es auch, die mit ihrem zweiten Tor den Mittelabschnitt eröffnete (21′). Sandra Tonegatti erhöhte kurz darauf auf 3:0 (22′), ehe die Wienerinnen erstmals durch Nicole Romstorfer anschreiben konnten (26′). Auch in den Schlussdurchgang starteten die Zellerinnen stark und bauten ihre Führung durch Treffe von Kemptner (42′), Tonegatti (43′) und Schroll (44′) schnell weiter aus. Zum 6:2-Endstand traf Nicol Romstorfer wenig später (45′).
Die Playoffs der Damenbundesliga starten am 1.3. mit den paarungen Linz/Rum gegen WFV und Hotshots/VSV gegen Zell.