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Kellner neuer U19-Teamchef der Damen

Nach einer unglaublich erfolgreichen B-WM, die die österreichische Nationalmannschaft auf dem vierten Rang beenden konnte, gehen der ÖFBV und der bisherige Teamchef Daniel Persson getrennte Wege. Sein Nachfolger wurde bereits bestätigt: Patrick Kellner übernimmt ab sofort die U19-Nationalmannschaft der Damen. Unterstützt wird er dabei von den Managern Gerold Rachlinger und Vera Gebert.

Neuer Wind mit dem Zeller Erfolgstrainer?

Der 31-jährige Salzburger kommt von den TVZ Wikings, bei denen er in der letzten Saison Head Coach der Bundesliga-Mannschaft war und im Halbfinale am späteren Champion WFV scheiterte. Zuvor war er zehn Jahre lang Damentrainer der Wikings und wurde fünf Mal Meister. Als Spieler konnte er mit den Wikings drei Meistertitel holen, außerdem bestritt er zwei Spiele fürs Nationalteam. 2016 war dann Schluss und nun tritt er in große Fußstapfen und muss sich als Teamchef beweisen. Unbekannter ist er im Nationalteam keiner, er war bereits als Co-Trainer der österreichischen Damenauswahl dabei.

Enger Austausch mit Daniel Tonegatti

Er selbst hat viel vor und freut sich bereits auf seine neue Aufgabe. Es sollen neben den Internationalen Wochenenden, im Sommer zwei zusätzliche Sichtungstrainingslager stattfinden, bei denen neue Spielerinnen die Chance bekommen sich zu etablieren. Des Weiteren muss laut Kellner „die Kommunikation zwischen Nationalteam und dem Trainerteam verbessert werden“. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das verinnerlichen eines Spielsystems nach Vorbild des A- Teams um den jungen Spielerinnen in Zukunft den Übergang zu erleichtern. „Daniel Tonegatti und ich verfolgen da eine recht ähnliche Linie und werden in Zukunft auch diesbezüglich  intensiv in Kontakt bleiben.“

Das hat er vor:

„Neben den oben genannten Aufgaben ist es mein Ziel sich für die WM in China 2020 zu qualifizieren und dort ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Ich sehe dieses Ziel als sehr schwierig (speziell in Anbetracht der Liste der Spielerinnen die altersbedingt aus dem Team fallen), aber trotzdem machbar.“

Der ÖFBV wünscht dem Trainerteam viel Glück für die kommenden Aufgaben!