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„Floorball ist leider noch eine Randsportart in Österreich“

Das Unternehmen Mooslechner & Salchegger – die Sachverständigen mit den beiden Geschäftsführern Heinrich Mooslechner und Thomas Salchegger unterstützen finanziell das Damen Nationalteam bei der WM-Qualifikation in Trencin. Wir haben die beiden um ein kleines Interview gebeten.

Warum unterstützt die Firma Mooslechner & Salchegger das Damen Nationalteam?

Heinrich Mooslechner: Weil es schade ist, dass vom Land und Bund zu wenig Fördermittel zur Verfügung gestellt werden und viele Kosten wie Schiedsrichter, Unterkunft oder Anreise von den Spielerinnen selbst bezahlt werden müssen. Hier wäre ein Aufholbedarf vorhanden, auch es wenn es sich um eine Randsportart handelt.

Warum sollen auch andere Firmen Eurem Beispiel folgen?

Heinrich Mooslechner: Wir sind der Meinung, dass wir als Firma eine soziale und gesellschaftliche Verantwortung haben. Deshalb sind wir sowohl im karitativen als auch im sportlichen Bereich unterstützend tätig.

Thomas Salchegger: Wichtig für uns ist, dass wir vor allem Randsportarten wie Floorball unterstützen. Für sie ist im Unterschied zu den großen Hauptsportarten wie Schifahren, Fußball, Eishockey oder dergleichen schon ein geringer Betrag enorm wichtig, um in der Sportart voran zu kommen – und Floorball ist in Österreich leider noch als Randsportart einzustufen.

Wie werden die Damen bei der WM-Qualifikation abschneiden?

Heinrich Mooslechner: Ich denke, die Damen sind enorm motiviert und werden ihr Bestes geben. Was am Ende raus kommt, haben sie selbst in der Hand.

Thomas Salchegger: Das Gruppenlos ist schwer, aber mit Kampf und Teamgeist ist viel möglich, das wissen wir vom Eishockey. Die Damen können uns sicher auch überraschen!

Der ÖFBV dankt euch im Namen von ganz Floorball-Österreich für eure Unterstützung!