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Damen-Bundesliga: Vorzeitige Entscheidungen in den Halbfinals

Bereits in den zweiten Spielen der Best-of-3-Halbfinalserien konnten sowohl die Wikings Zell als auch die SPG Linz/Rum den entscheidenden zweiten Sieg einfahren. Somit tritt der mehrmalige Meister, Zell am See gegen den amtierenden Meister, FSG Linz/Rum, am 21.3.2020., an.

Harter Kampf  wird für Hotshots/VSV nicht belohnt

Die Zellerinnen hatten nach dem 6:2-Auswärtssieg in Innsbruck vor heimischem Publikum den Matchball.
Das Spiel begann jedoch sehr offen und ausgeglichen. Die Wikings hatten Probleme, die Innsbruckerin Vera Gebert in Schach zu halten. So traf die Topscorerin der Spielgemeinschaft mit einem Solo zur Führung für die Gäste (12′). Die Gastgeberinnen hatten aber prompt die Antwort parat und Alexandra Kemptner erzielte mit einem Weitschuss den Ausgleich (14′). Die Wikingerinnen ließen nicht locker und versuchten das Aufbauspiel der Gegnerinnen früh zu stören. Kurz vor der Drittelpause konnte Viktoria Fersterer die Salzburgerinnen mit einem Schuss in die lange Ecke erstmals in Führung bringen (20′).
Das zweite Drittel hätte nicht besser für die Zellerinnen starten können. Michaela Weinrich erkämpfte sich gleich nach Wiederbeginn den Ball und ließ der gegnerischen Torfrau keine Chance – 3:1 (21′).
Beinahe im Gegenzug fälschte eine Zellerin einen Querpass ungünstig ins eigene Tor ab (22′). Die Partie war zu diesem Zeitpunkt ähnlich wie das erste Drittel. Die Gäste kamen aber öfter gefährlich vor das Tor von Denisa Kottnerova. Kurz nach der Halbzeitmarke gelang der Spielvereinigung Innsbruck/VSV wiederum durch Vera Gebert der neuerliche Ausgleich (33′). Die Wikings gaben aber noch einmal alles und so erzielte Lisa Pichler mit einem Traumtor mit der Backhand das 4:3 (37′). Mit diesem Spielstand tauschten die Teams noch einmal die Seiten.
Die Zellerinnen fanden im 3. Drittel wieder besser ins Spiel und konnten abermals die Gäste früh im Aufbau stören. In der vierundfünfzigsten Minute kam es dann zur Vorentscheidung im Spiel. Eveline Sarina-Erhart war nach einem Schuss von Viktoria Fersterer als Erste am Ball und versenkte den Ball zum 5:3-Endstand (54′). Daran konnte auch das Ziehen von Hotshots/VSV-Torfrau Lara Fuhrmann kurz vor Ende der Partie nichts mehr ändern.

Wikings Zell – Hotshots/VSV 5:3 (2:1/1:2/2:0) – Serienendstand: 2:0
Tore Zell: Kemptner (14′), Fersterer (20′), Weinrich (21′), Pichler (37′), Sarina-Erhart (54′)
Tore HS/VSV: Gebert (12′), Eigentor Zell (22′), Gebert (33′)

Trotz Kampf bis zum Ende wird WFV nicht belohnt

Bis kurz vor das Ende gestaltete sich die zweite Partie in der Serie der Grunddurchgangssiegerinnen gegen das klare Schlusslicht offen. Die Wienerinnen kämpften bis zum Schluss für den ersten Sieg der Saison und die Verlängerung der Serie.
Nach einem ausgeglichenen Start schlugen die gastierenden Titelverteidigerinnen durch Julia Börnsen erstmals zu (13′). Die Hauptstädterinnen kämpften sich aber sofort zurück und glichen durch Smirnova aus (13′). Wenig später gingen die Wiener Damen sogar durch Nicole Romstorfer (17′) in Führung.
Auch der zweite Durchgang startete ausgeglichen. Abermals waren es die Gäste, die durch Elke Mayrhofer als Erste einnetzten (30′). Abermals ließ die Antwort des WFV nicht lange auf sich warten und Kerstin Nageler stellte den Ein-Tore-Vorsprung nur eine Minute nach dem Ausgleich wieder her (31′). Diesmal ließ sich Linz/Rum jedoch nicht unterkriegen und konnten durch Anouk van Rooij auf 3:3 stellen (32′).
Die Gastgeberinnen setzten nach der zweiten Pause einen Blitzstart hin und gingen durch Jana Morandell zum dritten Mal in Führung (42′). Hanna Riedbert glich für die Gäste nur wenige Minuten später jedoch wieder aus (47′). Knapp zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit traf Jula Börnsen zum entscheidenden 5:4 (59′). Für die Wienerinnen ergab sich keine Chance mehr, auf volles Risiko zu gehen und wurden so für ihren harten Kampf nicht mehr belohnt.

WFV – Linz/Rum 4:5 (2:1/1:2/1:2) – Serienendstand: 0:2
Tore WFV: Smirnova (13′), Romstorfer (17′), Nageler (31′), Morandell (42′)
Tore Linz/Rum: Börnsen (13′), Mayrhofer (30′), van Rooij (32′), Riedbert (47′), Börnsen (59′)