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Damen-Bundesliga: Klare Angelegenheiten zum Playoff-Start

Der heutige Start der Halbfinalserien in der Bundesliga der Damen brachte zwei eindeutige Siege. Titelverteidiger Linz/Rum blieb der Favoritenrolle gegen den WFV gerecht, die Wikings aus Zell zeigten sich in Innsbruck gegen Hotshots/VSV von ihrer besten Seite.

Zell setzt Ausrufezeichen in Innsbruck

Mit einem überraschend klaren 6:2-Sieg konnten sich die Zeller Wikingerinnen den Matchball für Halbfinalspiel 2 vor heimischem Publikum erspielen.
Gegen Hotshots/VSV startete die Partie zunächst ausgeglichen. Pamela Schroll brachte die Salzburgerinnen in der Mitte des ersten Drittel in Führung, alles in allem gestaltete sich das Spiel über die ersten beiden Abschnitte hinweg auf Augenhöhe.
Zu Beginn des Schlussdurchgangs kamen die Zellerinnen jedoch in Fahrt und erhöhten durch Weinrich (42′) und Kroisleitner (43′) schnell auf 3:0. Erstere legte kurz darauf nach (45′), ehe Eveline Sarina-Erhart mit ihrem Treffer zum 5:0 die Vorentscheidung herbeiführte (50′). Die Gastgeberinnen gaben sich jedoch nicht geschlagen und brachten sich durch zwei schnelle Treffer von Köll (53′) und Köpfle (54′) wieder zurück in die Partie. Den Schlusspunkt setzte jedoch bald darauf Sarina-Erhart mit ihrem zweiten Treffer (58′).
Zell kann durch den starken Sieg beim Grunddurchgangszweiten am kommenden Samstag vor den eigenen Fans bereits das Finalticket lösen.

Hotshots/VSV – Wikings Zell 2:6 (0:1/0:0/2:5) – Serie: 0:1
Tore HS/VSV: Köll (53′, PP1), Köpfle (54′)
Tore Zell: Schroll (13′), Weinrich (42′), Kroisleitner (42′), Weinrich (45′), Sarina-Erhart (50′), Sarina-Erhart (58′)

Titelverteidiger startet mit Kantersieg

Mit einer klaren Ansage an die Konkurrentinnen startete der Grunddurchgangssieger in die Titelverteidigung. Im klaren 8:1-Sieg gegen den WFV geigte die tirolerisch-oberösterreichische Spielgemeinschaft.
Von Beginn an hatte Linz/Rum das Spiel in der Hand. Das Team von Head Coach Gerold Rachlinger war bis in die zehnte Minute durch Tore von Ableitinger (4′, 6′), Riedbert (9′) und Haslinger (10′) bereits komfortabel mit 4:0 in Führung gegangen.
Nach einer verhaltenen Anfangsphase zu Beginn des zweiten Drittels kam die Tormaschinerie der Gastgeberinnen abermals in Fahrt und Rachlinger (30′), van Rooij (33′) und Castriotta (38′) bauten den Vorsprung weiter aus.
In den Schlussabschnitt startete abermals Linz/Rum besser und Hannah Riedbert erhöhte mit ihrem zweiten Treffer auf 8:0 (42′). Wenig später konnte Kerstin Nageler den Ehrentreffer der Wienerinnen erzielen (43′).
Der Titelverteidiger hat damit bereits am kommenden Samstag in der Altgasse in Wien-Hietzing den Sack zuzumachen und den Finaleinzug zu fixieren.

Linz/Rum – WFV 8:1 (4:0/3:0/1:1) – Serie: 1:0
Tore L/R: Ableitinger (4′), Ableitinger (6′), Riedbert (9′), Haslinger (10′), Rachlinger (30′), van Rooij (33′), Castriotta (38′), Riedbert (42′)
Tor WFV: Nageler (43′)