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Als Team zum Erfolg

Nächste Woche wird es ernst für unser Herren Nationalteam. Das Team tritt die Reise nach Lettland an, um sich für ihre harte Vorbereitung mit einem WM Ticket zu belohnen. Leicht wird es mit Sicherheit nicht werden. 

In der Gruppe warten Deutschland, Gastgeber Lettland und Frankreich auf unsere Herren.  Deutschland sowie Lettland sind auf der internationale Tabelle deutlich über Österreich. Nur Frankreich muss sich hinter uns einreihen. 

Wir haben mit Teamchef Harald Felsberger gesprochen und ihm einige Fragen gestellt. 

Was sind die Erwartungen, für die bevorstehende Qualifikation, an das Team?

Grundsätzlich wollen wir uns im Vergleich zur letzten Qualifikation in Nitra verbessern, dieses Ziel allein wäre aber zu wenig. Wir fahren nach Lettland als krasser Außenseiter. Die Ausgangssituation schaut so aus, dass laut Papierform kaum Chancen auf die Teilnahme in Helsinki eingeräumt werden. Nichtsdestotrotz ist es aber unser klares Ziel, die Qualifikation für Helsinki zu schaffen. Es ist für uns so eine Art „Mission Impossible“. Aber wie schon im Film, wollen auch wir unerwartete Dinge schaffen. In so einem Turnier kann viel passieren, schau ma‘ mal!.

Wie wurde das Team zusammengestellt? Setzt man auf ein starkes Team oder herausstechende Einzelspieler? 

Das Team ist eine Mischung aus routinierten Spielern und jungen Wilden. Erst Anfang Jänner haben wir die letzten Personalentscheidungen getroffen und wir werden als Team hinauf fahren und als Team gewinnen oder verlieren. Uns als Trainerteam ist es nicht wichtig, wer Tore und Scorerpunkte macht. Das war für uns auch in der Entscheidung, welche Spieler mitfahren, nicht das Hauptkriterium. Es ist das Team, das zählt und nur wenn wir als Team 150% in allen Spielen abrufen können, haben wir eine Chance, das Ziel „WM in Helsinki“ zu erreichen.

Welcher Gegner wird am schwierigsten sein? 

Da die Letten Heimvorteil genießen und damit ein volles Haus als Unterstützung haben werden, gehen wir davon aus, dass es gegen diese Mannschaft am schwierigsten wird, wenngleich sie in der Rangliste hinter Deutschland gereiht sind. Auch die Deutschen sind von der Qualität her definitiv über uns zu stellen, nachdem sie laut Weltrangliste ja sogar unmittelbar nach den „Big Four“ als Nummer 5 gereiht sind. Laut Papierform werden wir da nicht viel holen können. Aber nicht immer stimmt die Theorie mit der Praxis überein.

Wann geht es los und wie sieht der Ablauf der Qualifikation aus? 

Wir haben diese Woche noch ein gemeinsames Training mit einem Teil des Nationalteams und fahren dann Samstag nochmals nach Slowenien zu einem Testspiel. Sonntag ist Erholung angesagt und Montag in der Früh geht der Flieger nach Lettland. Die Woche in Lettland selbst ist schon minutiös durchgeplant. Der Montag steht im Zeichen der Anreise und Akklimatisierung. Dienstag steht ein Training am Programm und Mittwoch geht es gegen Deutschland los. Wenn wir im Rennen um den Aufstieg bleiben wollen, dürfen wir gegen die Deutschen nicht verlieren. Danach folgen Lettland und als drittes Gruppenspiel die Franzosen. Abhängig von den Ergebnissen der Gruppenspielen folgt dann noch ein Platzierungsspiel gegen den gleich Platzierten aus der anderen Gruppe von Tschechien, Spanien, Niederlande und Liechtenstein.

Leicht wird es sicherlich nicht werden, aber wie Felsberger sagt, in so einem Turnier ist alles möglich! Und somit drücken wir den Jungs die Daumen und fiebern bereits auf die erste Partie hin.