U19 WM weiblich Qualifikation in Linz

Der erste Tag der Qualifikation ist vorüber. Der UHC Askö Linz machte seine Sache als Gastgeber hervorragend. Am Donnerstag abends fand eine Eröffnungsfeier in Linz statt. Sportstadträtin Karin Hörzing und Vizebürgermeister Bernhard Baier sprachen die Eröffnungsworte und probierten Floorball aus.

Die Spielerinnen hatten sichtlich Spaß bei der Eröffnungsfeier und genossen den Applaus, den ihnen die zahlreichen Zuseher bei der Eröffnung spendeten.

Am freitag wurde es ernst, die Qualifikation begann. Im ersten Spiel des Tages traf Italien auf die Niederlande. Italien, die nur mit 9 Feldspielerinnen antraten, mussten der Anstrengung Tribut zollen und verloren nach einen recht ausgeglichenen ersten Drittel mit 10-1 gegen die Holländerinnen.

Als „Best Players“ der beiden Teams wurden Sabina Sodaro (Italien) und Kieke Wolters ausgezeichnet.

Im Abendspiel folgte der erste Auftritt der Österreicherinnen gegen die favorisierten Russinnen. Vor rund 180 Zusehren ging Österreich in Führung, musste aber 15 Sekunden später den Ausgleich hinnehmen. Russland machte weiter Druck und erhöhte auf 4-1. Gegen Ende des 1. Drittels konnte Becky Kuzel mit einem sensationellen Penalty auf 2-4 verkürzen, nachdem sie schon das erste Tor der Österreicherinnen erzielt hatte. Nach dem 2. Drittel stand es 3-9. Das Tor für Österreich erzielte Lisa Ferdik nach einem Zuspiel von Elena Castriotta. Russland schon in Periode 3 noch 3 Tore, vor allem das Duo Anastasiia Bulbash ud Mariia Basargina machte den Österreicherinnen zu schaffen. Aber auch Österreich erzielte noch ein Tor im Schlussdrittel. Abermals konnte Becky Kuzel scoren, diesmal im Powerplay.

Verteidigerin Julia Pühringer-Chrysanthos: „Obwohl die Russinnen uns immer unter Druck setzten, haben wir gut dagegengehalten“, sagt sie. „Glücklicherweise konnten wir Tore erzielen! Die gesamte Mannschaft hat gut gearbeitet, Verbesserungspotential ist natürlich immer vorhanden.“

Heute um 19:00 trifft Österreich auf Italien. Anna Granza meint dazu: „Wir wollen eine bessere Leistung als gestern aufrufen. Trotzdem darf man Italien nicht unterschätzen. Sie haben zwar weniger Feldspielerinnen als wir, wollen aber gegen uns natürlich zeigen, was sie können und offensiver spielen. Aber wir werden kämpfen bis zum Schluss“, verspricht sie.